Abstieg der HG Amberg ist besiegelt

Es hatte sich angedeutet, nach dem Abschluss aller Ligen und den Rückmeldungen der Mannschaften für die neue Handball-Saison ist es traurige Gewissheit: Die HG SGS/TV 1861 Amberg, seit der Einführung der Bezirksoberliga im Jahr 1999 und mit Ausnahme von zwei Kurzausflügen in die Landesliga immer Mitglied der höchsten Spielklasse Ostbayerns, muss den bitteren Gang in die Bezirksliga antreten. Platz zehn im Zwölferfeld reichte nicht aus, da aus der Landesliga der HC Erlangen III abstieg und dadurch drei Teams in die Bezirksliga müssen.

Passend zur Saison der Amberger war jede Menge Pech dabei: Erlangen war in der Landesliga punktgleich mit Hochfranken und Altenerding, verpasste aber aufgrund des verlorenen Dreiervergleichs hauchdünn den Relegationsplatz. Auch in der Bezirksoberliga war das Glück den Ambergern nicht hold: Eine überraschende Niederlage des Meisters TSV Neutraubling bei der HG Hemau/Beratzhausen am vorletzten Spieltag sorgte dafür, dass das rettende Ufer trotz eines Schlussspurts mit 5:1 Punkten unerreichbar wurde. Nichtsdestotrotz müssen sich die Amberger an die eigene Nase fassen, denn in vielen Spielen war das verjüngte Team oft nicht kaltschnäuzig genug.

Die Mannschaft von Trainer Roland Schmid wurde in die Bezirksliga West eingeteilt. Neben den Mitabsteigern TV Altdorf und SV Buckenhofen spielen dort der HC Forchheim II, HC Hersbruck, die HSG Erlangen/Niederlindach II, TS Herzogenaurach II sowie mit dem TSV Berching, der DJK Weiden und dem SV Obertraubling drei Vertreter aus der Oberpfalz.
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