Afrikanischer Filmnachmittag von Projekthilfe Luppa und Socialis for The Gambia zeigt ...
Trotz hartem Weg mit Freude zur Schule

Es ist fast schon übermenschlich, was viele Kinder in Entwicklungsländern mit und auf ihrem Weg zur Schule leisten. Hier schieben und ziehen zwei Siebenjährige einen alten Rollstuhl über eine Sandpiste, um auch ihrem behinderten Mitschüler den Unterricht zu ermöglichen. Solch anrührende und reale Beispiele großer Solidarität und eisernen Bildungswillens zeigt der Film "Auf dem Weg zur Schule". Bild: hfz
Im vergangenen Jahr passte die afrikanische Filmmatinee ideal zum 50-jährigen Bestehen der Projekthilfe Dr. Luppa. Der gezeigte Streifen erzählte anrührende Lebensgeschichten aus Ougadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos. Dort ist Ambergs Entwicklungshilfeorganisation seit einiger Zeit tätig, hat speziell in ihrem Jubiläumsjahr den Bau eines neuen Zentrums für Witwen und Waisen angepackt.

Über 50 000 Euro wurden dafür allein durch die Afrika-Aktion Amberg gesammelt - eine Spendensumme, die sich die Projekthilfe passend zur Jahreszahl ihres Geburtstags gewünscht hatte und die mit Unterstützung vieler Bürger, Firmen und Vereine realisiert werden konnte.

Doch auch der afrikanische Filmnachmittag in diesem Jahr vermittelt ein gutes Bild von der Arbeit in Afrika. Genau genommen passt er diesmal noch besser zum Partner der Projekthilfe bei dieser Veranstaltung, dem Gebenbacher Verein Socialis for The Gambia. Er unterstützt im Land seines Namens ein ganzes Dorf mit Spenden, betreibt dort auch Ausbildungswerkstätten und eine Schule.

Chance auf besseres Leben

Das ist in vielen Ländern des Schwarzen Kontinents besonders wichtig, weil Schulen oftmals in weiter Ferne liegen - im buchstäblichen und im doppelten Wortsinn. Dennoch machen sich viele Kinder über meist kilometerlange und schwierige Strecken auf den Weg dorthin. Sie bringen schon im jungen Alter großes Verständnis und Opferbereitschaft für ihren Schulbesuch auf, weil sie wissen, nur dadurch vielleicht die Chance auf einen Beruf und damit ein besseres Leben zu bekommen.

"Auf dem Weg zur Schule" heißt denn auch der Streifen, den Projekthilfe Dr. Luppa und Socialis for The Gambia bei ihrem Filmnachmittag am Sonntag, 1. März, zeigen. Aus den bisher vom Vormittag gekannten vier Matineen zum Thema Afrika wird heuer ein Nachmittag im Ring-Theater (Beginn 14.30 Uhr). Das hängt mit Schülern und ganzen Klassen - vor allem dritte bis sechste Jahrgangsstufe - zusammen, die die beiden Vereine zu dieser Vorstellung besonders einladen wollen. Sie möchten den Kindern (und Eltern) hierzulande zeigen, dass vieles, was für uns selbstverständlich geworden ist, in anderen Ländern hart errungen werden muss.

Karten jetzt im Vorverkauf

Der Eintritt zum afrikanischen Filmnachmittag ohne Altersbeschränkung kostet für Kinder vier, für Erwachsene fünf Euro. Karten gibt es im Vorverkauf im Ring-Theater. Nach der rund 75-minütigen Vorstellung warten gegen eine kleine Spende afrikanische Leckereien, Kaffee und Säfte auf die Besucher. Natürlich stehen auch Vertreter der zwei Vereine bereit, um über ihre aktuelle Arbeit in Gambia und anderen afrikanischen Ländern zu berichten.
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