Aktion mit der Feuerwehr an der Max-Josef-Schule
Eine Schulklasse im Toten Winkel

Für die Mädchen und Buben, die auf dem Fahrersitz des Feuerwehrautos Platz nahmen, war es erstaunlich: Eine ganze Schulklasse kann im Toten Winkel verschwinden. Bild: hfz
Gefahrensituationen erkennen - Unfälle vermeiden. Unter diesem Motto wurde die Verkehrserziehung der Viertklässler an der Max-Josef-Grundschule nach der bestandenen Radfahrprüfung weitergeführt.

Der sogenannte Tote Winkel wird im Straßenverkehr immer wieder unterschätzt. Vor allem bei Lastwagen oder Bussen, die rechts abbiegen wollen, ist die Gefahr groß, dass rechts fahrende Radler übersehen werden und unter das Fahrzeug geraten. Der Hausmeister der Max-Josef-Schule, Markus Amberger, seines Zeichens auch Jugendwart der Amberger Feuerwehr, hatte ein Einsatzfahrzeug bereitgestellt. Sehr praxisnah erklärte er den Schülern, wie groß der Bereich tatsächlich ist, der vom Fahrzeuglenker trotz vieler Außenspiegel nicht eingesehen werden kann. Die Kinder wurden ermahnt, auch als Fußgänger keinesfalls vor oder hinter einem Lastwagen oder Bus die Straße zu überqueren.

Die Begeisterung war groß, als Amberger den Buben und Mädchen erlaubte, selbst hinter dem Lenkrad des Feuerwehrautos Platz zu nehmen. Überrascht stellten die Schüler fest, dass ihre gesamte Schulklasse im Bereich des Toten Winkels unsichtbar werden kann.

Für eine unfallfreie und sichere Fahrt gab Amberger den Kindern zwei Merkregeln mit auf den Weg: Immer den Blickkontakt zum Fahrer suchen und daran denken: "Nur wenn ich den Fahrer sehe, sieht dieser mich auch."
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