Alfons Lehmeier feiert 90. Geburtstag
Der Herr der Rohre

Wandern, viel an der frischen Luft sein und nimmermüde im Ehrenamt - das hält offensichtlich fit. Bestes Beispiel ist Alfons Lehmeier, der mit Familienangehörigen, Freunden und zwei Musikanten seinen 90. Geburtstag feierte.

Alfons Lehmeier kam am 12. Februar 1925 in Amberg zur Welt, ging hier auch zur Schule und lernte bei den Stadtwerken den Beruf des Installateurs. 1957 legte Alfons Lehmeier die Meisterprüfung ab, war bei den Stadtwerken als Installationsmeister beschäftigt und kennt praktisch alle Wasserrohrbrüche zwischen 1950 und 1990 mit Vornamen. Mit 63 Jahren hängte Alfons Lehmeier seinen Beruf an den Nagel.

Das Ehrenamt gehört bei Alfons Lehmeier dazu wie das tägliche Brot. Bereits 1940 war er bei der Technischen Nothilfe tätig, die nach Luftangriffen Bergungs- und Aufräumarbeiten übernahm. Ab 1951 baute er in Amberg die Ortsgruppe des Technischen Hilfswerks mit auf, erhielt dafür auch das Helferabzeichen in Gold. 1963 wechselte Lehmeier zur Feuerwehr und brachte es dort bis zum Hauptlöschmeister.

Flut von Auszeichnungen

Die große Leidenschaft des Jubilars waren seine Wanderstiefel. Er gründete den Bezirksverband Oberpfalz im Deutschen Volkssportverein mit und verfolgte konsequent seinen Plan, einen eigenen Wanderverein in Amberg ins Leben zu rufen, was ihm 1973 auch gelang. 15 Jahre war er als dessen Vorsitzender tätig. Ehrenamtlich engagierte sich Lehmeier auch in der Lebenshilfe und bemühte sich um die Behindertenarbeit in ganz Bayern. Der Jubilar bräuchte die Brust eines russischen Generals, um alle Auszeichnungen und Ehrennadeln unterzubringen, die ihm verliehen worden sind - darunter die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik sowie die Ehrenamtsurkunde des Freistaats Bayern.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.