Als Mama starb

Die neue Vortragsreihe des Hospizvereins wird inhaltlich ein Knaller. Und das nicht nur, weil der erste Protagonist Dada Peng heißt. Es ist weniger sein Name, der dieses Wortspiel zulässt, als das, was der Songschreiber und Moderator aus Köln erlebt hat.

Dada Peng hat seine sterbenden Eltern begleitet und darüber ein Buch geschrieben, das bundesweit viel Aufsehen erregte. Auch der Deutsche Hospiz- und Palliativverband zeichnete es mitsamt dem ihm verbundenen Autor mit seinem Ehrenpreis in der Kategorie Öffentlichkeitsarbeit aus. Am Freitag, 6. März, um 19 Uhr stellt der 40-Jährige sein Werk in der Bibliothek der Ostbayerischen Technischen Hochschule am Kaiser-Wilhelm-Ring vor.

Der Eintritt zu dem Abend mit Lesung und Konzert (Dada Peng schreibt nicht nur Songs selber, sondern ist auch Chansonnier) kostet sieben Euro. "Vom Leben und Sterben" heißt der 160 Seiten starke Band, der persönliche Geschichten seiner Eltern erzählt, aber auch von Erlebnissen und Begegnungen aus drei Jahren als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Hospiz berichtet.

"Zusammen mit eigenen Gedichten und Songs gibt Dada Peng Raum zum Lachen, Weinen, Nachdenken - intensiv, tröstend und gleichzeitig prallgefüllt mit Lebensfreude", verspricht der Amberger Hospizverein. Genauso stolz macht er aber auch schon mal auf zwei weitere Beiträge seiner kleinen Veranstaltungsreihe aufmerksam.

Am Montag, 16. März, um 19 Uhr erzählen Andrea Gonze und Sonngard Wudy-Kühnhackl zusammen mit Gitarrist Udo Pirner Märchen im Café Zentral. Auch dabei geht es laut Verein um Liebe, Leid und Menschlichkeit, bevor am Mittwoch, 25. März, um 19.30 Uhr Professor Dr. Christoph Seidl über "Sterben in Würde - ist das möglich?" spricht. In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bildungswerk und der Katholischen Erwachsenenbildung ist dieser Vortrag in den Räumen der KEB an der Dreifaltigkeitsstraße 3 geplant.
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