Alte Bekannte

Mit einer Woche Verspätung startet Eishockey-Landesligist ERSC Amberg in die neue Saison. Gegner im ersten Heimspiel ist Aufsteiger EHC Bayreuth 1b mit einem ehemaligen Löwen auf der Trainerbank, einem im Tor und einem im Sturm.

Der Saisonauftakt war für den ERSC Amberg eigentlich für vergangenen Freitag in Nürnberg geplant, aber einige Erkältungsviren verhinderten den Einsatz. So greifen die Löwen heute Abend erstmals ins Landesliga-Geschehen ein. Ab 20 Uhr geht es im Stadion am Schanzl gegen den EHC Bayreuth 1b. Bei dem haben Trainer Michael Dippold, Torhüter David Heymann und Stürmer Julian Behmer eine ERSC-Vergangenheit. Damit wissen die Bayreuther schon einmal mehr von ihrem Gegner, als umgekehrt. Die Frage bleibt, bei wem die Wiedersehensfreude größer sein wird.

Der Aufsteiger aus Oberfranken bestritt bereits zwei Auswärtspartien: Bei den "80ern" in Nürnberg verloren sie stark ersatzgeschwächt mit 5:6, in Bad Kissingen hinterließen sie trotz einer 2:6-Niederlage einen passablen Eindruck. Dippolds blutjunge Tigertruppe gilt als äußerst laufstark und einsatzfreudig und wird am dem Eis vom routinierten Kanadier Dennis Martindale geführt, quasi als verlängerter Arm des Trainers. Die Amberger erwarten keine leichte Aufgabe, bei der die Punkte so einfach im Vorbeigehen zu holen sind. Eingeplant haben sie die Zähler aber natürlich, auch wenn nicht so recht klar ist, welche Spuren kräftemäßig die Erkältungswelle hinterlassen hat. Zumindest verletzungstechnisch dürfte bis auf Center Florian Bartels niemand ausfallen, fehlen wird aber Youngster Philipp Dürr nach seiner Spieldauerstrafe aus der Vorbereitung.

Unterdessen hoffen die ERSC-Verantwortlichen immer noch, Neuzugang David Rybka einsetzen zu können. Von Vereinsseite wurde alle Hebel in Bewegung gesetzt, den deutschen Pass des 20-Jährigen zu erhalten, aber nicht alle Stellen arbeiteten mit der Intensität, die man sich gewünscht hätte. Rybka kann unter anderem auf 96 Einsätze in der tschechischen Junioren-Extraliga - bei Opava und Prerov - verweisen, bei denen er 55 Scorerpunkte verbuchte. Seine Vielseitigkeit und seine mannschaftsdienliche Spielweise zeigte er in den Testspielen und wäre auf jeden Fall eine Verstärkung des Kaders.
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