Alte Dampfmaschine läuft wieder

Sie freuen sich auf den Tag des offenen Denkmals in Amberg (von links): Kulturamtschef Thomas Boss, Bürgermeisterin Brigitte Netta, die Leiterin des Stadtmuseums, Judith von Rauchbauer, und Stadtarchivchef Dr. Johannes Laschinger. Bild: Huber

An historischen Schätzen mangelt es in Amberg nicht. Meistens allerdings laufen die Leute achtlos an ihnen vorbei. Das soll am Sonntag, 13. September, anders ein.

Zum Tag des offenen Denkmals gewähren neun Stationen einen vertieften Einblick in die Geschichte der Region - diesmal unter dem bundesweiten Motto "Handwerk, Technik, Industrie".

Als Hauptstadt des Ruhrgebiet des Mittelalters, als ehemaliger Standort der Emailfabrik Baumann und als Sitz von einst rund 40 Brauereien, scheint das Thema für Amberg wie geschaffen zu sein. Die Volkshochschule und das Stadtarchiv haben sich um ein abwechslungsreiches Programm bemüht. "Ein tolle Aktion reiht sich an die andere", schwärmte Bürgermeisterin Brigitte Netta bei der Programmvorstellung. "Wer Lust hat, kann so einen ganzen Themen-Tag in der Stadt verbringen."

Der Streifzug beginnt beim Steinmetz- und Restauratoren-Handwerk, führt über eine alte Dampfmaschine bis hin zur Sudhang-Hausbrauerei. Sämtliche Führungen sind kostenlos. Nur für die Brauereiführung ist eine Anmeldung erforderlich (siehe nebenstehenden Artikel).

Der Tag des offenen Denkmals in Deutschland ist Teil der europaweiten Kampagne "European Industrial and Technical Heritage Year 2015". Ziel ist es, auf die Bedeutung von industriellen und technischen Denkmälern in Europa hinzuweisen. "Es sind nicht nur die großen Gotteshäuser und malerischen historischen Altstädte, die die baukulturelle Identität formen. Ganze Städte und Regionen werden durch Technik- und Industriebauten geprägt", heißt es in der Pressemitteilung der Stadt.
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