Altes Eisen sieht anders aus

Das Vorstandsgremium der Amberger SPD-Senioren 60plus (von links) Stadtverbandsvorsitzende Hannelore Zapf, stellvertretende 60plus-Vorsitzende Ingrid Lay, Vorsitzende Rosemarie Hentschel, Schriftführerin Gerlinde Müller und ihr Stellvertreter Eduard Rast. Bild: Huber

Hier geht es nicht um Klientel-Politik, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das nehmen die SPD-Senioren für sich in Anspruch.

Bei der Mitgliederversammlung der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus standen Vorstandswahlen im Mittelpunkt. Hannelore Zapf, Vorsitzende des Amberger Stadtverbands, bezeichnet in ihrem Grußwort die in der Partei organisierten Senioren als "großen Aktivposten". "Ich bin froh, dass wir Euch als sehr rege Gemeinschaft in Amberg haben und so die gesamte SPD in Amberg von euren reichhaltigen Erfahrungsschatz profitieren kann."

Nicht nur Politik

Auch Wolfgang Fesich, Vorsitzender des 60plus-Unterbezirks Amberg-Sulzbach-Neumarkt, bescheinigte der Gruppe ein herausragendes Engagement. Mit ihren geselligen Veranstaltungen sei es ihr gelungen, eine Atmosphäre für gute politische Arbeit zu schaffen. "Die Arbeitsgemeinschaft betreibt Politik für die Gesamtgesellschaft aus der Sicht der älteren Generation."

In ihrem Rechenschaftsbericht ließ 60plus-Vorsitzende Rosemarie Hentschel ihre Amtszeit Revue passieren. Die jährlichen Sommerfeste und Plättenfahrten haben sich demnach großer Beliebtheit erfreut. Den Fahrten auf der Vils hätten sich zudem nicht nur die eigenen Reihen, sondern auch Jusos, Mitglieder des Stadtverbands-Vorstandes und Mandatsträger angeschlossen. "Drei Generationen in einem Boot - das bringt Motivation für das politische Tagesgeschäft", freute sich Hentschel. Bei monatlichen Treffen habe sich die Runde auch mit aktuellen politischen Themen wie Rente, Pflegeversicherung, Barrierefreiheit in der Stadt und einem seniorenpolitischen Gesamtkonzept für Amberg befasst.

Konkrete Wünsche

Es sei daher naheliegend, dass zwei Vertreter des 60plus-Vorstandes, nämlich Ingrid Lay und Eduard Rast, in den Arbeitsgruppen für das Stadtgebiet sowie den Landkreis mitarbeiten, die dieses Konzept entwickeln. Die Gemeinschaft fordert zudem einen Seniorenbeirat als beratendes Gremium für den Stadtrat und einen hauptamtlichen Koordinator für die Seniorenarbeit in Amberg.

Vielseitig aktiv

60plus hat sich laut der Vorsitzenden auch in Aktivitäten des SPD-Stadtverbandes wie das Zwei-Stunden-Café, Infostände sowie Veranstaltungen des Unterbezirks eingebracht. Schon seit Jahren würden die Mitglieder bei ihren Stammtischen für einen guten Zweck sammeln. Die Geldspenden würden dann an verschiedene Vereine und Verbände fließen. Im zurückliegenden Jahr hätte der Boxclub am Bergsteig davon profitiert, heuer sei eine neue Parkbank im Katharinenfriedhof gestiftet worden.
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