Am richtigen Platz

Eine Schultüte bekam Maria Schuller. Der neuen Rektorin gratulierten (von links) OB Michael Cerny, Konrektor Werner Auerbacher, Elternbeirats-Vorsitzender Herbert Schmid und Schulamtsdirektor Peter Junge. Bild: usc

Mit Maria Schuller hat eine Persönlichkeit die Leitung der Luitpold-Mittelschule übernommen, die in ihrem bisherigen Berufsleben schon wiederholt bewiesen hat, dass sie für verantwortungsvolle Aufgaben sehr gut geeignet ist.

Das betonte Schulamtsdirektor Peter Junge bei der Amtseinführung. Schuller folgt Karin Jakob-Witteler nach. Sie war bislang Konrektorin. Neuer Stellvertreter ist Werner Auerbacher.

Durch ihren mehrjährigen Einsatz in den Bereichen Migration und Integration und ihre herausragende Fachkompetenz im Bereich "Deutsch als Zweitsprache" hat sie sich nach den Worten Junges weit über die Grenzen der Schule und des Schulamtsbereiches hinaus einen sehr guten Namen gemacht. Mit der erfolgreichen Umsetzung der Übergangsklasse habe sie das Profil der Luitpoldschule entscheidend mitbestimmt. Junge attestierte ihr "souveräne Planungs- und Organisationsfähigkeit, kompetente Unterrichtsarbeit im M-Bereich und in Übergangsklassen, erzieherisches Geschick und Augenmaß im Umgang mit allen kooperierenden Partnern". In einem derart breit gefächerten Angebot wie dem der Mittelschule sei die Rektorin mehr und mehr als Koordinatorin, Organisatorin und Beraterin gefragt.

Sie dürfe dabei ihre Aufgaben als Lehrkraft und Erzieherin nicht vernachlässigen und sei Ansprechpartnerin für Eltern, für das schulische Umfeld und nicht zuletzt für den Verbundkoordinator und für die Schulaufsicht. Ihre neue Aufgabe als Rektorin umriss Maria Schuller so: "Es muss ein besonderes wichtiges Anliegen einer guten Schule sein, Kinder zu wertebewussten, standfesten und konfliktfähigen Persönlichkeiten auszubilden." Angesichts der Übergangsklasse mit Kindern aus neun Nationen geht es ihr auch darum, interkulturelle Kompetenz zu vermitteln. "Diese neue Vielfalt im Klassenzimmer mit kultureller und sprachlicher Heterogenität wird wohl zu einer der größten Herausforderungen der Schule werden", sagte sie. Ohne Toleranz, gegenseitige Achtung und Respekt sei gesellschaftliches Zusammenleben nicht denkbar.

Das Thema Integration beschäftigte auch OB Michael Cerny. Auf die Gesellschaft kämen neue Herausforderungen zu. Auch hierfür sei Schuller die richtige Frau am richtigen Platz. Sie habe den passenden Hintergrund und bringe die notwendige Erfahrung mit. Der neuen Rektorin gratulierten auch Elternbeiratsvorsitzender Herbert Schmid sowie die Schülersprecherinnen Ann-Kathrin Heiß und Veronika Gensch.
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