Am Samstag, 25. Oktober, Problemmüllsammlung - Von 8 bis 12.30 Uhr in Neumühle
Wenn der Abfall gefährlich ist

Die Abgabe von Problemmüll im Wertstoffhof Neumühle ist kostenlos. Nur wer Altöl vorbeibringt, zahlt eine kleine Gebühr. Bild: hfz
Flüssige Lackreste, Pflanzenschutzmittel, Holzlasuren, aggressive Reinigungsmittel, Verdünnung, Autopflegemittel - all diese Stoffe haben eine Gemeinsamkeit: Ihre Behälter sind mit verschiedenen, orangefarbenen Gefahrensymbolen gekennzeichnet. Das bedeutet: Für Mensch und Umwelt kann es gefährlich werden, weil der Inhalt leicht entzündlich oder gar giftig ist.

Bei der Entsorgung muss deshalb besonders sorgfältig gehandelt werden. Also bietet die Stadt Amberg Problemmüll-Sammlungen an. Sie sind kostenlos, nur wer Altöl vorbeibringt, zahlt eine kleine Gebühr.

An drei Samstagen im Jahr wird gesammelt, das letzte Mal heuer am 25. Oktober von 8 bis 12.30 Uhr im Wertstoffhof Neumühle, Reiterstraße 4.

Öffentliche Einrichtungen und Gewerbebetriebe können diesen Entsorgungsservice ebenfalls in Anspruch nehmen. Voraussetzung ist lediglich, dass sie an die städtische Hausmüllabfuhr angeschlossen sind. Bei Mengen, die den haushaltsüblichen Rahmen sprengen, ist vorher die Abfallberatung zu kontaktieren, denn sie müssen vor der Annahme angemeldet werden.

In einer Pressemitteilung weist die Abfallberatung darauf hin, dass Mitte kommenden Jahres die bisherigen Gefahrensymbole schrittweise durch neue Piktogramme abgelöst werden. Grund sei die Einführung eines global harmonisierten Einstufungs- und Kennzeichnungssystems, das von vielen Ländern übernommen wurde.
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