Amberg auf dem Abstellgleis

Es war ein ganzes Bündel von Anliegen, das die CSU-Politiker an den Konzernbevollmächtigten der Bahn herantrugen. Die Knackpunkte im Überblick:

Dauerprojekt Elektrifizierung

Nach wie vor ist noch nicht klar, ob die Bahnstrecke von Nürnberg über Amberg nach Schwandorf und Furth im Wald jemals elektrifiziert wird. Die Politiker fordern die Aufwertung der Linie, um eine attraktivere Schienen-Verbindung nach Pilsen und Prag zu erreichen. Allerdings sind dafür hohe Hürden zu überwinden - vor allem finanzielle. Eine genaue Kostenanalyse liegt noch nicht vor. Die Kosten für die Elektrifizierung der konkurrierenden Strecke von Nürnberg über Marktredwitz nach Eger sind auf rund 400 Millionen Euro veranschlagt.

Barrierefreiheit fehlt

Um die beiden Gleise am Bahnhof endlich barrierefrei erreichen zu können, strebt die Stadt eine große Lösung an: Die Verlängerung des Fußgängertunnels unter dem Kaiser-Ludwig-Ring zum Bahnhof und weiter Richtung Schwaigerstraße. Dadurch würde eine unterirdische Bahn-Passage zwischen Mariahilfberg und Altstadt entstehen, mit der auch Impulse für den Einzelhandel geschaffen werden könnten.

Enge Unterführungen

Zwei enge Unterführungen sollen erweitert werden - wenn es nach der Stadt geht, am liebsten in einem Aufwasch: Die Durchfahrt zwischen Baumann-Villa und Klinikum-Kreisel sowie die Unterführung in der Regensburger Straße. Für letzteres Projekt liegt bereits eine vage Zusage für Frühjahr 2016 vor. (upl)
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