Amberg.
Kunden im Finanzamt besser steuern

(tk) Das Finanzamt will weg vom Image der Kontrollbehörde und als Dienstleister Pluspunkte sammeln. Helfen soll dabei das neue Service-Center. Der 38 000 Euro teure Umbau war möglich, weil die Kfz-Steuerstelle nun zum Aufgabengebiet des Bundes gehört und so Räume frei wurden. "Die fast 290 Beschäftigten haben eine neue Visitenkarte", stellte Finanzstaatssekretär Albert Füracker bei seinem Besuch am Donnerstag fest. Von Behördenchef Friedbert Seidel erfuhr der Gast aus Neumarkt, dass rund 90 Prozent aller Fragen und Anliegen im direkten Gespräch schnell und unbürokratisch geklärt werden können. Das sei aber nicht immer einfach, denn aufs Jahr gesehen gebe es 20 000 Kundenkontakte, zu Spitzenzeiten bis zu 160 am Tag.

Wie nett (und schlagfertig) die Finanzbeamten sind, durfte Füracker selbst erfahren. Als er die Nummer 42 gezogen und gescherzt hatte, dass das Finanzministerium zu viele Steuern verlange, kam aus dem Service-Center prompt die Antwort von Dieter Söhnlein: "Das ist bekannt."
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