Amberg.
Lieblingsfilme von Andreas Wörz

(doz) Seine Lieblinge? Andreas Wörz antwortet auf diese Frage - um in der Kinosprache zu bleiben - wie aus der Pistole geschossen: "Ich muss ganz klar eine Lanze für die 'Herr der Ringe'-Trilogie brechen." Also die Streifen aus den 2000er Jahren, nicht die animierten. Wörz schwärmt auch von einem "absoluten Klassiker": "Moderne Zeiten" von Charlie Chaplin. Über "Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens" sagt er: "Das ist Filmkunst in Reinkultur." Kein Fan sei er allerdings von "Metropolis". "Zu allegorisch", urteilt er.

Ein Regisseur hat es dem Kinobetreiber besonders angetan: François Truffaut. Seine Filme findet der Amberger "absolut faszinierend". Der Franzose sei ein ganz besonderer Filmemacher gewesen. "Anfang der 80er Jahre gab es endlich Science-Fiction-Filme", erklärt Wörz. "Krieg der Sterne", der sogar noch ein paar Jahre früher auf die Leinwand kam (1977), sei für ihn noch heute der Wahnsinn.

Die Zukunft der Amberger Kinos

(doz) Eigentlich war vorgesehen, das Park-Kino und das Ring-Theater im Dezember zu schließen. Weil jedoch das Cineplex nicht, wie ursprünglich geplant, in diesem Monat startet, vermeldet Andreas Wörz: "Wir haben bis mindestens 4. Februar 2015 geöffnet." Anschließend wird das Park-Kino definitiv keine Filme mehr zeigen. Der Amberger Michael Fellner, Inhaber der gleichnamigen Schreinerei, hat den Bau erworben und will ihn komplett in einen Gastronomiebetrieb verwandeln. Das Ring-Theater soll eventuell ein Kulturzentrum werden. Wörz verriet vor einiger Zeit, dass Gespräche mit der Stadt laufen.
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