Amberg.
Poststreik: Justiz schickt lieber ein Fax

(tk) Der Poststreik belastet jetzt auch die Justiz. Weil gerade vor Gericht bestimmte Fristen penibel eingehalten werden müssen, zum Beispiel bei den Ladungen, herrscht Handlungsbedarf. "Wir sind verstärkt auf Fax und E-Mail umgestiegen. Hauptsächlich sind es Faxe", teilte Landgerichtssprecher Uli Hübner auf Nachfrage mit und beruhigte.

Wegen der Arbeitsniederlegung bei den Briefträgern habe an der Regierungsstraße noch keine Verhandlung verschoben oder abgesagt werden müssen. Auch Rechts- und Staatsanwälte wüssten, wie sie mit der aktuellen Situation umzugehen haben: "Auf so einen Streik kann man sich einstellen", sagte Hübner, musste aber relativieren, denn beim Versenden von Akten und Gutachten könne es sehr wohl zu Wartezeiten kommen: "Das verzögert sich dann schon."
Weitere Beiträge zu den Themen: Kurz notiert (401138)Juli 2015 (8669)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.