Amberg.
"Soli" bleibt ein Rätsel

Die Bundes-SPD und die Grünen wollen den Solidaritätszuschlag umstrukturieren, ihn ab 2020 auch für den Westen nutzen. CDU und CSU sind dagegen. Also taucht der "Soli" weiterhin auf Gehaltszetteln auf. Bild: Steinbacher
(tk) Deutschlands größte Boulevard-Zeitung hat es ausgerechnet. Seit es den Solidaritätszuschlag gibt (1991), haben alle Bundesbürger 254 750 000 000 Euro gezahlt, also 254,75 Milliarden. Und die Amberger? Die Suche nach dieser Zahl gestaltet sich schwerer als erwartet. Die Stadt selbst zahlt keinen "Soli", weil sie nicht gewinnorientiert arbeitet, heißt es aus dem Rathaus.

Im Finanzamt ist zu erfahren, dass Amberg mit Neumarkt und Regensburg eine Zentralkasse bildet, konkrete Summen für das jeweilige Gebiet folglich nicht zu ermitteln seien. Vielleicht wisse das Landesamt für Steuern in München mehr. Doch auch dort keine Chance: "Leider kann ich die Zahlen nicht in Erfahrung bringen", sagt eine Sprecherin. Beim "Soli" handle es sich um eine bundesweite Abgabe, die nicht nach Regionen berechnet werde. (Seite 24)
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