Amberger in den USA ein Held

Soldaten in kurzen Hosen: 1942 diente Franz Stigler (links) als Kampfflieger in der libyschen Wüste. Die vier Piloten auf dem Bild wurden nach ihrem Kommandeur "Vögl-Schwarm" genannt. Bild: Franz Stigler Collection
Es ist eine Geschichte, die mehr als 40 Jahre nicht erzählt wurde: Der deutsche Jagdpilot Franz Stigler (1915-2008) verschonte im Zweiten Weltkrieg einen beschädigten amerikanischen B17-Bomber, weil er Mitleid mit der Besatzung hatte. 1985 fing dessen Pilot Charles Brown an, nach dem Deutschen zu suchen, der ihm damals das Leben gelassen hatte. Er entdeckte ihn 1990 in Kanada - Stigler war 1953 ausgewandert. In den USA wurde der alte Flieger danach als Held gefeiert, während man in seiner Heimatstadt Amberg davon keine Notiz nahm. Jetzt aber hat der Amerikaner Adam Makos ein Buch über die Geschichte geschrieben. Titel: "Eine höhere Pflicht".

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Weitere Infos und Bilder im Internet:

http://www.oberpfalznetz.de/stigler
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