Amberger Rollstuhlbasketballer mit zwei Niederlagen
Klar und knapp

Außer Spesen nichts gewesen: Die Rollstuhlbasketballer des RSC Amberg verloren am zweiten Spieltag der Regionalliga Süd in Ravenburg gegen den RSC Tirol (38:61) und Gastgeber SKV Ravensburg (52:57).

Gegen den RSC Tirol fanden die Amberger einfach nicht ins Spiel und lagen nach dem ersten Viertel deutlich mit 8:21 im Rückstand. In der Pause stellte Trainer Andreas Betzlbacher seine Spieler taktisch neu ein. Die Amberger punkteten nun mit schnellen Kontern, kam immer besser in die Partie - doch die Österreicher hielten dagegen. Zur Halbzeit stand es 24:34 aus Sicht der Amberger.

Im dritten Abschnitt drehten die Tiroler nochmal richtig auf, überrumpelten die Amberger regelrecht und entschieden das Viertel mit 20:4 für sich. Im letzten Durchgang kämpften sich die Amberger mit konsequenter Zonen-Verteidigung und schnellem Umschalten auf Angriff, besonders durch Christian Domeier und Philipp Vogel, wieder etwas heran - Endstand 38:61. Auch die Partie gegen den SKV Ravensburg wurde von Beginn an mit hoher Intensität geführt.

Erst in der 3. Minute gelangen Jürgen Weiß die ersten Punkte für den RSC Amberg, der nun immer besser ins Spiel fand. Die Flügelspieler Michael Zippel und Christian Domeier setzten Center Philipp Vogel ein ums andere Mal gut in Szene. Ravensburg führte nach dem ersten Viertel mit 18:12, tat sich aber zunehmend schwerer gegen die Oberpfälzer. Nach sechs Minuten hatten die Ravensburger bereits die Teamfoulgrenze erreicht. Der Amberger Center Sascha Turnhöfer musste daraufhin immer wieder an die Freiwurflinie. Amberg war bis auf fünf Punkte dran.

Eine Minute vor Schluss lag der RSC vorne. Hauchdünn mit 52:51 Punkten. Ambergs Trainer nahm eine Auszeit. Doch es nutzte nichts: Ravensburg erzielte mit einen Freiwurf den Ausgleich. Den folgenden Amberger Angriff wehrten die Gastgeber ab, starteten einen Konter - und trafen. Nun lag wieder Ravensburg mit zwei Punkten vorne. Den nächsten Angriff der Amberger unterbanden die Schwaben mit einer Vollfeldpresse. Die Gäste überschritten die Angriffszeit. Damit war Ravensburg wieder in Ballbesitz. Der RSC war nun zum Foulen gezwungen, um einen Ravensburger an die Freiwurflinie zu bringen und wieder in Ballbesitz zu kommen. Der Freiwerfer erzielte einen Punkt, nun lag Ravensburg mit drei Punkten vorne. Amberg musste nun versuchen, mit einen Drei-Punkte-Wurf den Ausgleich zu erzielen, um eine Verlängerung zu zwingen. Dies gelang nicht: Ravensburg verwandelte noch zwei Freiwürfe zum Endstand von 57:52.
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