Amberger stellt im Lokschuppen aus
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Falkenstein/Amberg. (msc) Von Schwarz-Weiß-Malerei hält Hermann Stadler eigentlich recht wenig. Der Maschinenbautechniker, 1960 in Amberg geboren, ist ja ein Multitalent und seit über 35 Jahren künstlerisch tätig als Maler, Musiker und Bildhauer. Und doch lässt er in seiner neuen Ausstellung die Farbe weg. Vom 13. September bis 4. Oktober zeigt er im Alten Lokschuppen in Falkenstein (Bayerischer Wald) Bleistiftzeichnungen von Landschaften, Wolkenformationen, Gesichtern, Gegenständen und Szenen. Außerdem gibt es drei Objekte zum Thema Gewalt kontra Kreativität zu sehen. Vernissage mit Musik von Gondwana Drift ist am Samstag 12. September, um 19 Uhr.

"Manchmal kann es wichtig sein, die Welt auf schwarz-weiß-grau zu reduzieren, damit man wieder einen Eindruck davon bekommt, wie sehr Licht und Schatten unser Leben bestimmen. Hier ist der Bleistift meiner Meinung nach das perfekte Mittel", erläutert Sam Stadler.

Jugend im Schatten der Martinskirche

Amberg. Passend zur Ausstellung "Wiederaufbau und Wirtschaftswunder" liest Friedrich Brandl am Donnerstag, 17. September, um 19.30 Uhr im Stadtmuseum aus seinen autobiografischen Büchern "Ziegelgassler und die 50er Jahre in Amberg" sowie "Glock'n' Roll. Eine Jugend im Schatten der Martinskirche".

Der Autor und ehemalige Lehrer erzählt dabei vom Spielen auf der Straße und über den Stodl vom Trocadero, erinnert sich an das Kaugummi-Betteln bei den amerikanischen Soldaten, den alten Eisverkäufer Utz mit seinem riesigen Kropf, den Lustgarten Alafberg oder an die Ferien am Wagrain.

Mitglieder der Skiffle-Group von 1961 werden die Lesung mit damaligen Hits begleiten.
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