Amberger Thesen zur Pflege-Zukunft

Ohne Würde ans Bett gefesselt, dahinsiechend, die Existenz eine Beklemmung: Die Angst vor der Pflegebedürftigkeit treibt jeden um. Inklusive derer, die in der Branche arbeiten. Vertreter von Kirchen und Wohlfahrtsverbänden standen am Wochenende auf dem Amberger Marktplatz. Ein 5000 Tonnen schwerer Truck sollte die Bedeutung der Pflege ins Bewusstsein rücken.

Mit einer mobilen Kundgebung brachten Senioren, Angehörige, Pflegende und Schüler der Altenpflegeschule Sulzbach-Rosenberg Missstände vor. Die Forderungen nach einem besseren Personalschlüssel, weniger Bürokratie und mehr Zeit für Zuwendung waren auch Punkte der zehn Amberger Thesen. Diese übergaben am Samstag Caritas und Diakonie an den Pflegebeauftragten der Regierung, den Landtagsabgeordneten Hermann Imhof (CSU).
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