An die Wand gespielt

Patricia Paukner von FEB Amberg (Bild) kam im Startpaar auf 544 Holz und war damit zweitbeste Amberger Keglerin. Bild: Ziegler

Ein bisschen ärgern ist drin, mehr aber auch nicht. Zu überlegen präsentieren sich die Keglerinnen von Victoria Bamberg in Amberg.

Auch am 13. Spieltag in der Bundesliga kassierten die Sportkeglerinnen von FEB Amberg eine Niederlage. Dass diese gegen den amtierenden deutschen Meister SKC Victoria Bamberg mit 0:8 bei 3215:3552 sehr deutlich ausfallen würde, war keine Überraschung. Die Ambergerinnen hielten nur zu Beginn ein wenig mit, dann enteilten die Gäste und behaupten sich weiterhin an der Spitze, während sich die FEB-Damen punktelos als Schlusslicht zufrieden geben müssen.

Für FEB gingen wie gewohnt Patricia Paukner und Anja Kowalczyk als Startpaar auf die Bahnen; Paukner behauptete sich im ersten Lauf knapp gegen die unerwartet schwach agierende Sina Beisser. Diese besann sich aber schnell und konterte. Beisser erspielte im Abräumen die entscheidenden Hölzer mehr (544:587). Kowalczyk erwischte nur eine gute erste Bahn mit 147:132 gegen Corinna Kastner. Die Ambergerin hatte anschließend Pech, unterlag knapp, während Kastner sich steigerte und den Punkt mit 566:524 holte.

Die FEB-Damen hatten bereits einen Rückstand von 85 Zählern. Tanja Immer hatte im ersten Lauf gegen eine überragend auftretende Kicker mit 124:169 nicht den Hauch einer Chance. Die beiden nächsten Bahnen gewann die Ambergerin knapp, da ihre Gegnerin dieses hohe Niveau nicht halten konnte. Für Immer war ein Mannschaftspunkt noch in greifbarer Nähe, aber Kicker setzte sich im letzten Lauf mit 154:142 durch, so dass die Bambergerinnen auch dieses Duell mit 547:593 gewannen. Auf der anderen Seite blieb Andrea Paukner Sabrina Imbs dicht auf den Fersen, am Ende reichte aber ein Gleichstand von 136:136 nicht aus, um den Ehrenpunkt zu sichern. Paukner musste sich mit 535:549 geschlagen geben. Der Rückstand der FEB-Damen war nun bereits auf 145 Zähler angewachsen. Doris Schwaiger und Mirjam Pauser mussten nun gegen das starke Bamberger Schlussduo Ioana Antal und Beata Wlodarczyk ran. Schwaiger stand auf verlorenem Posten und musste im ersten Satz mit 123:170 mächtig Federn lassen. Antal spielte zunächst zwar nicht so stark wie im Auftakt, aber Schwaiger wurde dann von ihrer wie entfesselt aufspielenden Gegnerin mit 145:177 buchstäblich überfahren. Trotz guter 541 blieb Schwaiger gegen Antal mit der Tagesbestleistung von sagenhaften 641 deutlich zurück. Pauser verlor den ersten Lauf noch knapp, war dann allerdings in den beiden nächsten Durchgängen total von der Rolle. Wlodarczyk zog ihr Spiel konsequent durchziehen, so dass der Ambergerin auch ihr Schlussspurt auf der letzten Bahn nichts mehr einbrachte. Pauser blieb bei 524 hängen, während ihre Gegnerin bärenstarke 616 erzielte.
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