An zwölf Stellen gesalbt

Innerhalb von nicht einmal eineinhalb Jahren wurde von 1963 bis 1964 an der Stelle der alten Kirche der Neubau von St. Konrad errichtet. Am Samstag feiert die Pfarrei den 50. Weihetag. Bild: hfz

Mit der Einweihung der neuen Pfeifenorgel im Juli eröffnete die Pfarrei St. Konrad den Reigen festlicher Veranstaltungen zum 50-jährigen Kirchenjubiläum. Während in Rom das II. Vatikanische Konzil tagte, entstand von 1963 bis 1964 die neue Ammersrichter Kirche. Der 29. November 1964 ist deshalb für die Pfarrei ein wichtiges Datum.

(hae) Als der Kirchenbau vollendet war, weihte der damalige Diözesanbischof Dr. Rudolf Graber (gestorben 1992) die Kirche am 29. November 1964 feierlich ein.

Dabei wurden die Altäre konsekriert und die Kirche an den zwölf Stellen, an denen die Apostelleuchter angebracht sind, mit Chrisam gesalbt. Da sich das Ereignis in diesem Jahr genau zum 50. Mal jährt, ist für Samstag, 29. November, ein großer Festgottesdienst geplant. Dazu wurden die ehemaligen Kapläne (Georg Braun, Gerhard Huf, Prof. Dr. Hubert Windisch) und die aus der Pfarrei stammenden Priester (Josef Rubenbauer, Pater Donatus Kestel ofm) eingeladen.

Die Vorfreude auf dieses Fest trübt allerdings der überraschende Tod vom ehemaligen Kaplan Gerhard Huf, der am Samstag, 8. November, verstorben ist.

Festpredigt und Chor

Die Festpredigt übernimmt Prof. Dr. Hubert Windisch. Das Chorensemble EverySing unter der Leitung von Stefan Wilhelm bringt die "Missa in honorem Sancti Josephi" von Franz Josef Stoiber sowie das "Locus iste" von Anton Bruckner zur Aufführung. Der Festgottesdienst wird gleichzeitig der letzte feierliche Höhepunkt im Jubiläumsjahr sein. An diesem 50. Weihetag soll auch an Pfarrer Karl Flor gedacht werden. Dieser war ja genau zur Zeit des Neubaus Pfarrer in St. Konrad (1960 bis 1980). Mit der Enthüllung einer Gedenktafel in der Seitenkapelle soll an seine segensreiche Tätigkeit in Ammersricht erinnert werden. Nach dem Festgottesdienst, der um 17 Uhr beginnt, ist traditionell der Ammersrichter Adventsmarkt auf dem Kirchplatz. Dort bietet sich den Menschen die Gelegenheit, mit den angereisten früheren Geistlichen der Pfarrei ins Gespräch zu kommen.
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