"Andere Hausnummer"

Brenzlige Situationen im eigenen Strafraum gibt es beim FC Amberg II (gelbe Trikots) oft - zu oft. Mit 58 Gegentreffern hat die Bayernliga-Reserve die zweitschlechteste Abwehr der Bezirksliga Nord. Hoffnung im Abstiegskampf macht der Angriff, der mit 59 Toren der zweitbeste der Liga ist. Bild: Ziegler

Mit dem 7:1-Sieg in Katzdorf hat sich der FC Amberg II eine gute Ausgangsposition im Abstiegskampf verschafft - mehr aber nicht. Trainer Tobias Pinzenöhler fordert: "Jetzt müssen wir den nächsten Schritt machen."

Mit einem Sieg im Heimspiel am Samstag, 16. Mai (16 Uhr), gegen die SpVgg Vohenstrauß Nordoberpfälzer hätten die Amberger 39 Punkte, was - sollten die Ergebnisse der Mitkonkurrenten entsprechend ausfallen - schon zum Klassenerhalt reichen könnte. Doch nachdem noch acht Mannschaften in den Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga Nord involviert sind, könnte die Entscheidung auch erst am letzten Spieltag fallen. Und da muss der FC zum Derby zum SV Hahnbach, der ebenfalls noch nicht gesichert ist.

Darauf möchte sich Pinzenöhler auf keinen Fall verlassen. "Wir haben mit einem Erfolg gegen die SpVgg die Möglichkeit, vielleicht vorzeitig alles klar zu machen. Und diese wollen wir nutzen." Seine Elf überzeugte am vergangenen Wochenende beim 7:1 in Katzdorf, allerdings warnt er davor, das Ergebnis zu hoch zu hängen: "Klar, in Katzdorf muss man erst einmal sieben Tore schießen. Aber der SC hatte enorm große Personalprobleme, weswegen man unseren Sieg schon etwas relativieren muss."

Die SpVgg Vohenstrauß ist die zweitbeste Rückrunden-Elf. 23 Punkte und somit nur zwei weniger als Meister DJK Gebenbach, hat das Team von Trainer Rainer Summerer bislang geholt und lediglich gegen den Landesliga-Aufsteiger (1:2) gab es eine Niederlage. Ansonsten stehen seit der Winterpause drei Unentschieden und fünf Siege zu Buche. "Das ist eine andere Hausnummer, die da auf uns wartet", weiß Pinzenöhler.

Der fordert von seinen Akteuren gegen einen "defensiv sehr gut eingestellten Gast" erneut viel Laufbereitschaft und Einsatzfreude. "Wir müssen auch in dieser Begegnung Fußball arbeiten", gibt er als Marschroute aus. Gegenüber dem letzten Spieltag gibt es personell kaum Veränderungen. Matthias Klama kehrt in den Kader zurück, hinter dem Einsatz des angeschlagenen Andreas Hausmann steht ein großes Fragezeichen.
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