Anna Meckl vertritt das Erasmus-Gymnasium beim Vorlesewettbewerb
Mit "Ostwind" zum Schulsieg

Zufriedene Gesichter nach der Entscheidung (vorne, von links): Felicitas Groth (6b), Madita Fröhner (6a), Anna Meckl (6c). Dahinter die Jury (von links): Peter Seidl, Sandra Häusler, Elionore Wiencke und die letztjährige Schul- und Stadtsiegerin Luzia Ram. Bild: hfz
"Das Vorlesen ist wahrlich eine Kunst, da Literatur über Jahrhunderte stets mündlich weitergegeben wurde." Mit diesen Worten eröffnete Oberstudiendirektor Peter Seidl den Vorlesewettbewerb der 6. Klassen des Erasmus-Gymnasiums, die sich voller Spannung in der Aula versammelt hatten. Hier traten die jeweils zwei Besten aus jeder Klasse gegeneinander an, wobei jedoch Merit Matuschek (6b) erkrankt war und somit nicht teilnehmen konnte. Per Losverfahren lag es an Madita Fröhner (6a), mit ihrem selbstgewählten Text aus Cornelia Funkes Klassiker "Tintenherz" den Wettbewerb zu eröffnen. Es folgte Leonie Berndt (6c), die ihrer Hexe Rachel erste Zauberversuche am Frühstückstisch machen ließ und die Juroren beeindruckte. Ein weiterer Jugendbuchklassiker wurde von Leonie Boss (6a) vorgestellt: Sie veranschaulichte den ausweglosen Kreislauf in der "unendlichen Geschichte" von Michael Ende. Aus Carola Wimmers "Ostwind" ließ Anna Meckl (6c) die Ankunft der Protagonistin am Bahnhof lebendig werden. Es folgte Felicitas Groth (6b), die die geheimen Wünsche so mancher Schüler wahr werden ließ: Der Protagonist aus Sabine Ludwigs Jugendbuch schrumpft versehentlich die ungeliebte Mathelehrerin!

Es dauerte fast 20 Minuten, bis die Jury die Entscheidung getroffen hatte: Anna Meckl aus der Klasse 6c durfte einen Adventskalender und einen Schokoladen-Nikolaus als Hauptpreis in Empfang nehmen und wird die Schule beim Stadtentscheid vertreten. Der Schulsiegerin folgten Madita Fröhner auf dem zweiten und Felicitas Groth auf dem dritten Platz, "wobei die Entscheidung sehr eng war", wie Schulleiter Seidl berichtete.
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