Anregungen aus Italien

Das Thema Inklusion in Kindertageseinrichtungen stand bei einem Austausch mit der italienischen Partnerstadt Desenzano del Garda im Mittelpunkt. Dazu waren Bürgermeisterin Brigitte Netta und die Rektorin der Rupert-Egenberger-Schule, Isabel Wernekke, an den Gardasee gereist. Dort trafen sie unter anderem mit Bürgermeisterin Rosa Leso zusammen, die wie Netta früher ebenfalls eine Kindertagesstätte geleitet hat.

Netta und Wernekke waren eingeladen, einen Kindergarten zu besuchen und so einen Einblick in die Praxis italienischer Einrichtungen zu bekommen. Dabei wurden sie Augenzeugen einer Zeremonie, bei der die Kindertagesstätte einen "Kakibaum des Friedens" an eine andere Einrichtung weiterreichte. Außerdem fand in Desenzano eine Fachtagung statt, in der es um das Thema Inklusion ging. Netta stellte die Situation in Amberg dar. "Die inklusive Stadt ist eine Vision, der wir Schritt für Schritt näherkommen wollen", machte sie deutlich. Das Miteinander von Kindern mit und ohne Behinderung werde in Amberg als Möglichkeit gesehen, Chancengleichheit von Anfang an zu verwirklichen, erklärte die Bürgermeisterin.
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