Anwohner klagen über nächtlichen Lärm

Christian T. sagt, er sei "ein absolut großer Menschenfreund", der nach dem Motto verfahre: "Leben und leben lassen." T. wohnt neben der Barbaraschule. "Diesen armen Leuten kann man freilich nicht zum Vorwurf machen, dass sie sich vor die Halle setzen, diskutieren und Musik hören, die müssen auch mal raus", betont er. Doch diese Nacht sei es wieder bis 3 Uhr in der Früh gegangen. "An einen gesunden Schlaf ist überhaupt nicht zu denken", klagt T. und fühlt sich von Ordnungsamt oder Polizei mit seinem Problem "völlig alleine gelassen". "Warum wählt man da so einen dicht besiedelten Standort in Amberg aus?", fragt er sich. "So kann das nicht weitergehen", pflichtet die Familie H. bei und hat den Eindruck, "wir leben neben einem Biergarten". Nachts säßen die Flüchtlinge draußen beieinander "und diskutieren, lachen, telefonieren". Doch "auch Flüchtlinge sollten sich an Regeln halten, wir müssen das auch". (kan)
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