Appell an Schützenehre

Die neue Vereinsführung der Jordanschützen (von links): Rudolf Pittroff, Landessportleiter Ludwig Mayer, Otto Held, Wolf Bohl, Margot Bohl, Marion Schneider, Thomas Singer, Evelyn Pittroff, Gau-Schützenmeister Heinrich Fraunholz und Schützenmeister Norbert Schmidt. Bild: ion

Ein alter Verein setzt auf die Jugend. Im Jahr des 125-jährigen Bestehens wollen die Jordanschützen vor allem die Nachwuchsarbeit ausbauen. Beim sportlichen Erfolg läuft ohnehin alles bestens.

Bei der Jahreshauptversammlung der Schützengesellschaft Amberg 1890 zog Schützenmeister Norbert Schmidt ein positives Resümee. Heuer werde er einen Schwerpunkt auf die Mitgliederwerbung legen, kündigte er an. Außerdem soll die Jugendarbeit weiter forciert werden. "Jedem einzelnen Schützen müsse klar sein, dass nur so die Zukunft unseres traditionsreichen Vereins gewährleistet werden kann", unterstrich er.

"Besser geht es nicht"

Das Thema Zukunft war das Stichwort für einen weiteren Schwerpunkt seiner Rede, steht doch für die Jordanschützen das 125. Jubiläum auf dem Programm. Schmidt appellierte an die Mitglieder, sich dazu mit Ideen und Tatendrang einzubringen. Der Schützenmeister bescheinigte sowohl bei den internen Wettkämpfen als auch bei den externen Meisterschaften wieder gute Leistungen. Er erwähnte exemplarisch den 2. Platz bei der Meistbeteiligung sowie den Titel Gaukönig, den Stefan Allstadt beim 62. Gauschießen in Hohenkemnath errungen habe. Auch bei den Rundenwettkämpfen könnten sich die Ergebnisse heuer sehen lassen: "Jeweils Mannschaftssieg und Sieg in der Einzelwertung, sowohl in Gauliga D und Gauliga F. Besser geht es nicht!" Natürlich sei es auch wichtig, das gesellschaftliche Miteinander zu hegen und zu pflegen.

Kasse gut gefüllt

Im Bericht des Sportleiters Thomas Singer standen die vergangenen Wettkämpfe im Vordergrund. Mit statistisch aufbereiteten Ausführungen betrachtete er die erzielten Ergebnisse sowohl vereinsintern als auch regional. Singer appellierte an die Schützenehre, als er für eine bessere Beteiligung an den Trainingsabenden warb. Margot Bohl gab einen Bericht über den Damenbereich. Jugendleiter Otto Held hob besonders den Zuwachs von vier Jung-Mitgliedern hervor. Nunmehr seien acht Jugendliche im Verein aktiv. Dies sei auch auf das Engagement seines Stellvertreters, Leopold Sassin, zurückzuführen, erklärte er.

Schatzmeister Rudolf Pittroff berichtete von einer gut gefüllten Kasse. "Mit einem finanziellen Polster steht der Verein gut da und ist für künftige Aufgaben und Herausforderungen bestens gerüstet", sagte er. Die Neuwahlen verliefen unkompliziert, der gesamte Vorstand wurde im Amt bestätigt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.