Arbeitslosigkeit im Februar stabil - Vorbereitungen auf starke Nachfrage nach Fachkräften im ...
Die Winterspitze bereits überschritten

Die Arbeitslosigkeit blieb im Bereich Amberg im Februar gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert. Gleiches gilt für den Vergleich zum Februar des vergangenen Jahres, meldete die Agentur für Arbeit am Donnerstag.

Mitte des Monats registrierte der Amberger Geschäftsstellenbezirk rund 2640 Menschen als arbeitslos. Das waren zehn Personen beziehungsweise 0,4 Prozent weniger als im Januar. Gemessen am Stand im Februar vor einem Jahr, ging die Zahl der Betroffenen um drei bzw. 0,1 Prozent zurück.

Im laufenden Monat meldeten sich rund 720 Arbeitslose. Das sind 70 oder 10,8 Prozent mehr als im Februar 2014.

Die Arbeitslosenquote ging von 4,8 im Januar auf 4,7 Prozent im Februar zurück. Vor einem Jahr hatte die Quote im Februar ebenfalls bei 4,7 Prozent gelegen.

Betriebe meldeten seit Jahresbeginn rund 330 sozialversicherungspflichtige Stellenangebote. Diese Zahl übertrifft den Zugang im Vorjahr um 20 Angebote oder 7,9 Prozent.

"Die saisonal bedingte Arbeitslosigkeit hat die Winterspitze bereits überschritten. Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Arbeitslosigkeit stabil", stellte der Leiter der Arbeitsagentur Amberg, Franz Elsner, fest. Besonders betroffen sei aktuell noch das Bau- und Baunebengewerbe. Erste Stellenzugänge seien jedoch im Februar bereits zu verzeichnen gewesen. "Eine positive Rolle spielt hierbei im Wesentlichen das milde Winterwetter, das einen Anstieg der Arbeitslosenquote verhinderte", erklärt Elsner.

Die Personalnachfrage stagniere derzeit aus jahreszeitlichen Gründen. Dennoch stelle sich die Arbeitsagentur bereits jetzt auf einen stark zunehmenden Bedarf an Fachkräften im Frühjahr ein. Die Arbeitsverwaltung setze dabei verstärkt auf das Instrument der beruflichen Weiterbildung. Ziel sei es, Stellensuchende, die keinen oder nur einen nicht mehr verwertbaren Berufsabschluss haben, für den Arbeitsmarkt der Zukunft fit zu machen. "Wir stellen uns darauf ein, in bestimmten Engpassberufen verstärkt auch ausländische Fachkräfte zur Beseitigung des Mangels ins Land zu holen", fügt Elsner hinzu.

Nach seinen Worten ist die Nachfrage nach Arbeitskräften leicht gestiegen. Gesucht würden, wie schon in den Vormonaten, insbesondere Elektro- und Elektronik-, Heizungs- und Sanitärfachleute. Gute Aussichten auf Beschäftigung besäßen auch Metallfachkräfte, vor allem jene mit Kenntnissen in CNC oder mit gültigen Schweißprüfungen.
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