"Ari 2020 - Die Zukunft des Amberger Nordens" - einen geradezu visionären Titel gab die Ammersrichter CSU ihrer Klausurtagung. Bei einer darin eingebetteten Diskussion mit Bürgern kam aber auch Handfestes aufs Tapet. Neue Bauplätze etwa, die die Teilnehmer als elementar wichtig für den Stadtteil ansahen.
Neue Bauplätze für Ari 2020

Den Ammersrichtern ist es ein Anliegen, dass endlich der Weg vom Friedhof in Richtung Hauerstraße fertiggestellt wird. Bild: Hartl
(tne) "Politik lebt von Visionen", stellte Kreisvorsitzender Martin Preuß fest, als er die rund 40 Ammersrichter, die auf Einladung des CSU- und JU-Ortsverbandes in das DJK-Sportheim am Oberammersrichter Weg gekommen waren, begrüßte. CSU-Ortsvorsitzender Stefan Ott äußerte seine Freude über den guten Besuch und forderte alle Anwesenden auf, sich gemeinsam Gedanken über die Zukunft des Amberger Nordens zu machen.

Lebendiger Stadtteil

An den Beginn stellte Preuß eine Bestandsaufnahme. "Der aktuelle Zustand des Stadtteils zeigt, dass einiges schon sehr gut läuft", lautete sein Resümee. Ammersricht sei ein lebendiger Stadtteil mit einer guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, einer hervorragenden Nahversorgung, einer gesicherten Schule und Kindertagesstätte und, dank dem Industriegebiet Nord, mit Arbeitsplätzen in direkter Nähe. Besonderes Merkmal von Ammersricht sei aber, so Preuß, das sehr lebendige Vereinsleben.

Die Stadträte Gabi Donhauser und Christian Schafbauer stellten einige Punkte vor, die auf Initiative der CSU in den vergangenen Jahren im Stadtteil verwirklicht wurden. So sei zum Beispiel der Bolzplatz am DJK-Heim unterteilt worden. Der Ortsverband habe erreicht, dass ein Jugendtreff an der Hirschauer Straße errichtet, die Ammersrichter Volksschule schrittweise saniert oder der Bruder-Konrad-Weg beleuchtet worden sei.

Zahlreiche Ideen

Dann sollten die Teilnehmer ihre Ideen für die Zukunft des Amberger Nordens sowie Probleme und Anliegen auf Zettel schreiben. Der stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende Michael Bader und JU-Ortsvorsitzender Tobias Neudecker stellten die Ergebnisse dieser Umfrage vor. In der Diskussion darüber wurde deutlich, dass die Ausweisung neuer Bauplätze den Ammersrichtern ein dringendes Anliegen ist. Zur Stärkung des Stadtteils herrsche immenser Bedarf an neuem Baugrund, lautete der Tenor.

Unter anderem wurde auch verlangt, den Friedhofsweg fertigzustellen, die Verkehrswege an einigen Stellen zu verbessern und die Nordumgehung fortzuführen. Auch der Ruf nach einem Mehrgenerationenhaus oder einem Dienstleistungszentrum als Stadtteilmitte an der Hirschauer Straße wurde laut.
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