Auch DLRG künftig für Wasserrettung zuständig
Neue Retter im Boot

Regelmäßig üben die Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe Amberg auf der Donau oder auf dem Murner See. Bild: hfz
Wenn in Amberg und im Landkreis Wasser Leib und Leben bzw. Hab und Gut bedrohte, dann rückte bisher die Wasserwacht aus. Künftig kann die Leitstelle auch die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) alarmieren. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten jetzt Oberbürgermeister Michael Cerny als Vorsitzender des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Amberg (ZRF) und der Chef der DLRG-Ortsgruppe, Gerhard Schottenheim.

Die DLRG hat deutschlandweit 1,25 Millionen Mitglieder - 330 davon gehören zur Amberger Ortsgruppe, die ihren Sitz gegenüber von Oberpfalz TV in der Fleurystraße hat. "Wir verfügen über eine Wasserrettungsgruppe mit einem Einsatzfahrzeug und über zwei Motorrettungsboote", erklärte Schottenheim. Eine Wasserrettungsgruppe besteht aus einem fünfköpfigen Bootstrupp und ebenso vielen Tauchern. "In unserer Region werden vor allem die Taucher öfter mal gebraucht. Bei der Suche nach Vermissten zum Beispiel."

Bis nach Schwandorf

Der Einsatzbereich umfasst das gesamte Gebiet des Zweckverbandes, also die Stadt Amberg sowie die Landkreise Amberg-Sulzbach und Schwandorf. Nach wie vor ist die Wasserwacht mit im Boot. Die Unterorganisation des Bayerischen Roten Kreuzes ist mit 14 Ortsgruppen im Kreis Amberg-Sulzbach und 15 im Kreis Schwandorf noch viel stärker in der Fläche vertreten.

Oberbürgermeister Cerny sagte, er freue sich sehr über die Mitwirkung einer weiteren ehrenamtlichen Organisation im Rettungsdienstbereich von Amberg. Ausdrücklich dankte den Verantwortlichen der DLRG "für diese wichtige Entscheidung".
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