Auch für Fußgänger

Nicht nur die Autofahrer sollen sich künftig in Amberg besser zurechtfinden, auch für die Fußgänger soll etwas getan werden - wenn das nötige Geld vorhanden ist. "Integriertes Besucher-Lenkungskonzept für die Amberger Altstadt" heißt das Projekt, das die Münchner Beratungsfirma Cima gemeinsam mit städtischen Mitarbeitern erstellt hat.

Grundidee ist es, das etwas in die Jahre gekommene Beschilderungssystem in der Innenstadt übersichtlich, einheitlich und modern zu gestalten. "Wir haben sehr viele Tafeln an unterschiedlichen Standorten", befand Kulturreferent Wolfgang Dersch, der auch für den Tourismus zuständig ist. Das Konzept von Cima, welches Achim Gebhardt vorstellte, führt die Menschen von bestimmten Punkten - beispielsweise den Parkhäusern - hin zu zentralen Hauptzielen und verteilt sich hier auf diverse Nebenpunkte.

Vielleicht, so SPD-Fraktionsvorsitzender Florian Fuchs, wäre die Neubeschilderung ja Gelegenheit, einmal über den Umgang mit dem Amberger Schilderwald und hier insbesondere mit den sogenannten Fußgängerstoppern in der Innenstadt nachzudenken. Ob die 100 000 Euro für das System vorhanden sind, darüber wird in den Haushaltsberatungen entschieden. (ass)
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