Auf der Erfolgswelle

Der Vorjahreszweite schlägt diesmal als Erster an: Der SC Regensburg gewinnt den 16. Kurfürstenpokal. Jubel gibt es auch beim Gastgeber TV Amberg.

Eine optimale Organisation, ein perfekter Wettkampfablauf, starke Leistungen - der 16. Amberger Kurfürstenpokal im Hockermühlbad war ein Schwimmfest, wie es besser nicht sein kann. Und auch der einzige Punkt, den ein ausrichtender Verein nicht beeinflussen kann, war perfekt: das Wetter. 380 Schwimmer von 19 Vereinen aus der Oberpfalz, aus Oberfranken, Mittelfranken und Oberbayern kämpften in 1888 Einzel- und 55 Staffelstarts in den Stilarten Brust, Rücken, Schmetterling und Freistil um Punkte und Edelmetall. Besonders freuten sich die Organisatoren darüber, dass mit dem SV Vöcklabruck auch ein Verein aus Österreich dabei war.

Der TV Amberg schickte 28 Mädchen und 23 Jungen an den Start, die sich den Heimvorteil zunutze machten und vor gut besetzten Zuschauerrängen 16 Gold-, 22 Silber- und 24 Bronzemedaillen aus dem Becken fischten. Vor allem die Jungen punkteten, sie holten 47 der 62 Medaillen. Ganz oben auf dem Siegertreppchen standen Florian Bauer (4x), Thomas Reindl (3), Valentin Bößenecker (2), Sebastian Bauer (1), Thomas Mayr (1) und Patrick Simon, bei den Mädchen holten Katrin Utz (3) und Sina Szeri (1) Gold. Da für die Mannschaftswertung die Plätze eins bis sechs herangezogen werden, trugen auch alle übrigen Schwimmer durch 67 Platzierungen zum Mannschaftsergebnis bei.

Hoch her ging es wie immer bei den Staffelwettkämpfen jeweils am Ende der beiden Wettkampftage. In der 4x100m-Lagen-Mixed-Staffel schlug das Quartett des TV Amberg in einer rasanten Aufholjagd in der Besetzung Johanna Mehringer (Rücken), Katrin Utz (Brust), Florian Bauer (Schmetterling) und Thomas Mayr (Kraul) unter 19 Mannschaften als Dritter an.

In der Addition aller Ergebnisse sammelten die Amberger 494 Punkte in der Mannschaftswertung und verteidigten damit ihren dritten Platz aus dem Vorjahr. Zur Belohnung gab es von Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny einen Pokal. Die größte Trophäe, den Amberger Kurfürstenpokal, nahm in diesem Jahr souverän mit 1688 Punkten und großen Vorsprung auf die Konkurrenz der Vorjahreszweite, der Schwimmclub Regensburg, mit nach Hause, der mit 73 Schwimmern zugleich die größte Mannschaft stellte. Platz zwei ging mit 553 Punkten an die SG Fürth aus Mittelfranken.
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