Auf ein allerletztes Mal

Rechtzeitig die Weichen für eine geordnete Nachfolge an der Spitze des Stadt- und Kreisverbandes der Europa-Union stellte dessen Vorsitzende Karoline Hastreiter (Dritte von rechts). Einmal ließ sie sich noch in die Verantwortung nehmen, 2017 stehe sie aber nicht mehr zur Verfügung, kündigte sie an. Bild: hfz

Karoline Hastreiter kündigte ihren Rückzug als Europa-Unions-Vorsitzende an. Aber erst im Jahr 2017.

Die turnusgemäße Hauptversammlung des Stadt- und Kreisverbandes der Europa-Union eröffnete Vorsitzende Karoline Hastreiter mit einem Blick auf die zurückliegende Entwicklung. In der Gaststätte Alte Kaserne verwies sie auf inzwischen 88 Mitglieder, was einen deutlichen Zuwachs bedeutet. Demnach schlossen sich 2014 neun und heuer 15 Frauen und Männer der Europa-Union zusätzlich an.

Unter ihnen ist seit diesem Jahr auch der Schnaittenbacher SPD- Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl. In seinem Grußwort ging er auf die inzwischen unaufhaltsam anmutenden Flüchtlingsströme nach Europa ein. Seiner Ansicht nach, und dieser Auffassung schloss sich ausdrücklich auch Hastreiter an, könne dieses Problem nur gemeinsam auf europäischer Ebene geregelt werden.

In einem chronologischen Rückblick auf die Aktivitäten seit Juni 2014 erinnerte die Vorsitzende noch einmal an verschiedene Reisen und Aktivitäten ihrer zurückliegenden Amtszeit. Dabei hob sie besonders die erlebnis- sowie aufschlussreichen mehrtägigen Reisen in europäische Länder hervor. 2014 war es Holland, heuer standen die drei Länder des Baltikums auf dem Programm. In Lettland sei der Gruppe "eine große und besondere Ehre" zuteil geworden. "Wir waren in Riga in die deutsche Botschaft und das Schwarzhäupterhaus, den Sitz des Präsidenten, zu einem Staatsempfang eingeladen." Bei der Wahl des Reiseziels für das nächste Jahr entschied sich die Versammlung für die französische Provence. Hastreiter schlug als reizvollste Zeit die Phase der Lavendelblüte vor. Zudem merkte sie an, dass für einen zweitägigen Ausflug in das österreichische Steyr und den Wallfahrtsort Christkindl (5. und 6. Dezember) noch einige Plätze frei seien.

Ein wichtiger Punkt der Versammlung war eine beabsichtigte und dann so beschlossene Beitragserhöhung von bisher jährlich 40 auf nunmehr 48 Euro (Sondertarife für Familienmitglieder und Jugendliche).
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