Aufsteiger mit Pfiff

Drei von elf qualifizierten Schiedsrichter pfeifen in der Saison 2014/15 eine Liga höher. Oberbürgermeister Michael Cerny unterstützt die Gruppe Amberg dabei und spendierte Funkfahnen. Auf dem Bild hinten von links die Landesliga-Schiedsrichter Tim Schuller, Michael Balk, Thomas Ehrnsperger und Benjamin Mignon, vorne von links die Bezirksliga-Schiedsrichter Thomas Hüttner, Jonas Kohn, Obmann Tobias Bauer, Julian Roidl, Moritz Fischer, Matthias Kraus, Oberbürgermeister Michael Cerny, Beisitzer Thomas Gebel

Das Förderkonzept des Oberpfälzer Schiedsrichterausschusses ermöglicht jungen, talentierten Unparteiischen einen schnelleren Sprung in höhere Ligen. Davon profitierte nun Moritz Fischer von der SpVgg Ebermannsdorf.

Jede Fußball-Schieds- richtergruppe konnte zwei Talente melden, die von neutralen Beobachtern in zwei Kreisliga-Spielen beurteilt wurden. Der 17-jährige Moritz Fischer pfiff so gut, dass er seit November Partien in der Bezirksliga leiten darf. Seine "Feuertaufe" in der neuen Spielklasse brachte er bereits mit Bravour hinter sich.

Um die Zusammenarbeit der Schiedsrichtergespanne weiter zu verbessern, unterstützt Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny auf Initiative von Beisitzer Thomas Gebele die Gruppe Amberg mit einem neuen, elektronischen Funkfahnensystem, wie sie auch in der Bundesliga eingesetzt wird. Per Knopfdruck werden unterschiedliche Signaltöne auslöst, die der Schiedsrichter durch einen Empfänger am Oberarm hören und durch Vibration auch spüren kann.

Die kontinuierliche Weiterbildung der Talente in der Gruppe Amberg zeigte sich bereits im August. Tim Schuller vom SV Freudenberg schaffte als vierter Unparteiische der Gruppe Amberg den Aufstieg in die Landesliga, dazu ergänzte Tobias Bauer (SpVgg Ebermannsdorf) das Bezirksligateam, zudem hielt der Förderaufsteiger des Vorjahres, Julian Roidl (DJK Ensdorf), die Liga. "An diesen Aufstiegen haben die vielen Betreuer und Beobachter ihren Anteil, die die Unparteiischen bei ihren Einsätzen begleitet haben", so Gebele, der auch den Vereinen dankte, denn "durch die vielen Vorbereitungsspiele mit Assistenten können wir viele praktische Erfahrungen sammeln". Da die Konkurrenz in den Leistungsklassen groß ist, sei es schwierig das Niveau - sieben Bezirksliga- und vier Landesligaplätze - zu halten. Nicht vergessen dürfe man die Abstellung ebenso vieler guter Assistenten.

Nachdem Dr. Martin Schanderl (SSV Paulsdorf) nun in Regensburg wohnt, startet er auch für die dortige Schiedsrichtergruppe. Steffi Roidl (DJK Ensdorf) und Christina Höllriegl (TuS Hohenburg) müssen ausbildungsbedingt derzeit auf ihren Bezirksliga-Startplatz verzichten.
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