Auftakt zu den 36. Erlanger Universitätstagen
Da geht noch was

Der Astrophysiker Prof. Dr. Jörn Wilms beschreibt Unendlichkeit anhand modernster Messmethodiken. Er eröffnet die Vortragsreihe der 36. Erlanger Universitätstage. Bild: hfz
"Unendlichkeit" gibt das Thema der 36. Auflage der Erlanger Universitätstage vor. Der erste Vortrag kommt aus dem Bereich Astronomie und Astrophysik. Prof. Dr. Jörn Wilms spricht bei freiem Eintritt am Dienstag, 24. Februar, ab 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) im Großen Rathaussaal über "Das Unendliche und das Universum".

Der Wissenschaftler zeichnet die Entwicklung unseres Verständnisses vom Aufbau und der Größe des Universums nach. Er erklärt, wie Astrophysiker heute versuchen, die Unendlichkeit des Weltraums anhand physikalischer Modelle zu beschreiben und zu verstehen. Dieser Prozess ist eng mit der Entwicklung von Messmethodiken verbunden. Sie machen es möglich, immer weiter in das Universum vorzudringen. Prof. Dr. Jörn Wilms ist als Professor für Astronomie an der Remeis-Sternwarte in Bamberg, dem Astronomischen Institut der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und im Erlangen Centre for Astroparticle Physics tätig.

Schwerpunkt seiner aktuellen Forschungen sind Untersuchungen zu den Extremen im Universum, zum Beispiel die vielzitierten, geheimnisumwobenen schwarzen Löcher. Einbringen wird er sich auch in das deutsche Erosita-Experiments zur Vermessung des Weltalls, das im Frühjahr 2016 starten soll.
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