Aus dem Raigeringer CSU-Ortsverband kommen laut Martin Preuß viele Ideen - Müller bleibt ...
Wichtige Impulse für die Stadtratsarbeit

Der CSU-Ortsverband Raigering wählte ein neues Vorstandsgremium. Von links: Kreisvorsitzender Martin Preuß, Vorsitzender Daniel Müller, 2. Vorsitzende Karin Müller-Popp, Schatzmeisterin Renate Meier. Bild: usc
Im Vergleich zu anderen CSU-Ortsverbänden nimmt sich der Raigeringer von der Mitgliederzahl her eher klein aus. Doch was seine Aktivitäten betrifft (Beispiel Hochwasserschutz), zählen die Panduren zu den Aktiven im Kreisverband. Das unterstrich Kreisvorsitzender und Bürgermeister Martin Preuß.

Das Vorstandsgremium unter Führung von Daniel Müller wurde bei der Jahreshauptversammlung einstimmig im Amt bestätigt. Besondere Anliegen waren dem Ortsverband und der Stadtratsfraktion laut Müller die Verbesserung des Hochwasserschutzes und die Ausstattung der Feuerwehr mit Wasserschutzpumpen. Die Stadt habe zwei Exemplare angeschafft und eine der Feuerwehr Raigering zur Verfügung gestellt. "Klein aber fein" und in der Bevölkerung verwurzelt sei Raigering innerhalb der neun CSU-Ortsverbände, stellte der Kreisvorsitzende anerkennend fest. Von den Ortsverbänden gingen wichtige Impulse an den Kreisverband und die Stadtratsfraktion, sagte Martin Preuß.

Was die kollegiale Zusammenarbeit mit der SPD anbelangt, stellte der Bürgermeister fest: "Nur mit einer belastbaren Mehrheit lassen sich die kommunalen Herausforderungen schultern." Auch der Oberbürgermeister trage zum konstruktiven Miteinander bei. Eine Hauptaufgabe im Stadtrat sei die Belebung der Innenstadt, vor allem die Revitalisierung der Forum-Immobilie und die Entwicklung des Bürgerspital-Areals. Das gehe nicht heute auf morgen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt nach seinen Worten auf der Parksituation Marienstraße. Er sprach sich für eine Vernetzung mit der Altstadt aus. Wichtig seien auch das seniorenpolitische Gesamtkonzept und die dafür mit dem Landkreis geplante partnerschaftliche Entwicklung. Auf Bitten des Ortsverbands berichtete Preuß auch über die Aufgaben des Bezirkstags. Demnach sind die Bezirke in Bayern in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit verpflichtet, die erforderlichen stationären und teilstationären Einrichtungen zu betreiben. Die neurologische und psychiatrische Versorgung sichert der Bezirk durch das Unternehmen Medizinische Einrichtungen, kurz Medbo, das sechs Standorte mit stationären, teilstationären und ambulanten Angeboten vorhält. Amberg sei mit aktuell 30 Mitarbeitern der derzeit kleinste Standort. Die Tagesklinik mit Institutsambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie befindet sich im ehemaligen Bundeswehr-Krankenhauses. Auf lange Sicht ist nach Worten von Preuß geplant, diese Einrichtung wegen des wachsenden Bedarfs zu vergrößern und dem Klinikum St. Marien anzugliedern.
Weitere Beiträge zu den Themen: Hochwasser (3437)Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.