Aus der Grammer-Bilanz

Fernost überholt Übersee

Der Ferne Osten trug mit einem Umsatz von 227 Millionen Euro erstmals mehr zur Bilanz bei als die Region Übersee. Dort verbuchte die Grammer AG einen leichten Rückgang von 233,6 auf 226,3 Millionen Euro. Grund sei der Einbruch des Nutzfahrzeugmarkts in Brasilien. In Europa gab es ein Wachstum von sieben Prozent auf 911,9 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 851,1.

Segment Automotive wächst

Das Geschäftsfeld Kopfstützen, Armlehnen und Mittelkonsolen für Pkw hat stark zugelegt. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um zwölf Prozent auf 911,6 Millionen Euro (Vorjahr 813,3). Grammer profitierte laut Firmenangaben von der weltweit guten Automobilkonjunktur. Die rückläufige Marge von 3,2 Prozent (4,1) spiegele das globale Expansionsprogramm wider.

Seating Systems rückläufig

Grammer ist weltweit führender Hersteller von Sitzsystemen für kommerzielle Nutzfahrzeuge und erwirtschaftete auf diesem Gebiet ein Umsatzplus von einem Prozent (von 472,8 auf 478,7 Millionen Euro). Bei den Landmaschinen ging die Nachfrage weltweit zurück, der Markt für Material-Handling-Fahrzeuge und das Nachrüstgeschäft entwickelten sich positiv. (tk)
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