Ausstellung in Provinzialbibliothek nur noch bis Freitag
Grenzgänge enden

Von Bayern nach Böhmen und zurück: "Grenzgänge - Grenzgänger" sind die Streifzüge durch die deutsch-tschechische Buchlandschaft überschrieben, die derzeit in der Provinzialbibliothek zu sehen sind. Archivbild: Huber
Der Barocksaal der Provinzialbibliothek beherbergt zwei Ausstellungen zur deutschen und tschechischen Geschichte. Am letzten Tag der Schau "Grenzgänge - Grenzgänger. Bibliophile Streifzüge durch die deutsch-tschechische Buchlandschaft" gibt es für alle Interessierten am Freitag, 17. Oktober, um 19 Uhr Gelegenheit zur Führung durch die Ausstellung mit der Kuratorin Dr. Christine Paschen.

Die Oberpfalz - seit jeher Grenz- und Brückenregion zwischen Bayern und Böhmen, zwischen Deutschen und Tschechen - fungiert als Nahtstelle zwischen Westen und Osten. Gegenseitiger Austausch und Abgrenzung, Konflikt und Kooperation werden in den geschichtlich-politischen Entwicklungen deutlich. Sie manifestieren sich auf vielfältige Weise auch in den Biografien bekannter Persönlichkeiten, in ihren Werken in deutscher und tschechischer Sprache, in bildlichen Darstellungen ebenso wie im gedruckten Wort. Die Ausstellung "Grenzgänge - Grenzgänger", die das Spektrum dieser Beziehungen facettenreich beleuchtet, schöpft aus den reichen historischen Beständen im Besitz der Provinzialbibliothek. Gleichzeitig besteht auch die Möglichkeit die Ausstellung "In Böhmen und Mähren geboren - bei uns (un)bekannt?" des Kulturreferenten des Adalbert-Stifter-Vereins zu besichtigen. Die Ausstellung stellt zwölf ausgewählte Lebensbilder vor, die dem deutsch-böhmischen Sprach- und Kulturkreis entstammen, und geht auf ihre Beziehung zu ihrer Heimat ein. Der Eintritt ist frei.
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