Austausch der Urkunden soll in größerem Rahmen erfolgen - Wege jetzt sauber
Patenschaft: BI hofft auf OB

Sie sind auch bei stürmischem Herbstwetter aktiv (von links): Veronika Niklaus, Erwin Niklaus, Doris Prusko, Dr. Klaus Ebenburger, Alfred Hierreth und Karl Prusko. Bild: hfz
Die Bürgerinitiative Naherholungsgebiet Fuchsstein-Atzlricht hatte sich für ihren routinemäßigen Ramadama-Rundgang über das Naherholungsgebiet "schweres Gerät" - einen Bollerwagen - ausgeliehen. Die Erfahrung lehrte, dass sich der Müll schneller sammeln lässt, wenn beide Hände frei sind.

Im Januar wurde der Patenschaftsvertrag für den landeskundlichen Rundweg am Ammerbach zwischen Stadt und BI geschlossen. "Damit haben wir natürlich auch Arbeit übernommen", sagt der Kassier des Vereins, Alfred Hierreth, laut Presseinfo. So hat er bereits mehrere Stationstafeln repariert, die dann vom Patenschaftsbeauftragten Horst Carstiuc wieder aufgestellt wurden. Sie machen das gerne, allerdings mit wenig Verständnis dafür, dass die Tafeln meist vorsätzlich beschädigt wurden.

Der landeskundliche Rundweg führt über den ehemaligen Standortübungsplatz Fuchsstein der Bundeswehr vorbei an der Wüstung Rammertshof und der Rammertshofer Mühle bis zum Naturdenkmal Kreuzstein. Er geht durch eine Juralandschaft, die seit mehr als 50 Jahren keinen Pflug mehr gesehen hat. Diese vom Menschen geprägte, jetzt aber naturbelassene Flur ist das Glanzstück des städtischen Anteils am Naturpark Hirschwald. Zehn Stationstafeln geben knapp Auskunft über das Gebiet. Der Flyer zum Weg ist ausführlicher. Er ist bei der Touristinformation in Amberg erhältlich.

Im Patenschaftsvertrag mit der Stadt hat die BI sich verpflichtet, den landeskundlichen Rundweg von Müll zu säubern. Diese wenig attraktive Aufgabe haben die Aktiven bisher still und unauffällig erledigt. Nun hoffen sie darauf, dass der OB als Zeichen der Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit einen freien Termin zum öffentlichen Austausch der Patenschaftsurkunden findet.

Der regelmäßige "Mülleinsatz" zeigt Wirkung. Auch wenn die Mitglieder noch immer leere Flaschen und den Abfall der Fast-Food-Industrie vor allem im Bereich der Bänke finden, sind die Wege jetzt sauber.
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