Bäckerinnung: Zahl der Auszubildenden rückläufig

Laut Innungsobermeister Alfred Schuller hat das Bäckerhandwerk allgemein einen Rückgang bei den Auszubildenden. Bei der jüngsten Freisprechungsfeier für Bäckereifachverkäuferinnen bekamen 18 Damen ihr Abschlusszeugnis, früher seien es doppelt so viele gewesen. Angelika Leistl, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft, informierte, dass der Beitrag für die Zwischen-Gesellenprüfung angehoben werden müsse.

Für das nächste Jahr kündigte Schuller bereits zwei Termine an: das Neujahrsessen der Innung am Samstag, 9. Januar, und den Handwerkerball am Samstag, 30. Januar. Nach seiner Wiederwahl als Innungsobermeister meinte Schuller, dass die Bäcker alles daran setzen müssten, um ihr Handwerk besser in der Öffentlichkeit darzustellen. Er könne sich vorstellen, die nächste Stollen-Prüfung in Eigenregie zu organisieren, da einige Innungs-Kollegen den bisherigen Stollenprüfer abgelehnt hätten. Dieser habe alte Zutaten kritisiert, was sich aber durch eine nachträgliche Laboruntersuchung als Fehlurteil herausgestellt habe. Schuller plant die Stollenprüfung in der ersten Adventswoche auf dem Amberger Weihnachtsmarkt. Dabei werde man Stollen zum Probieren anbieten, dann könne eine ausgewählte Jury ihr Urteil abgeben.

Neben Obermeister Alfred Schuller (Raigering) gehören sein Stellvertreter Hans Weber (Ammerthal), Schriftführer Roland Birkl (Amberg) und Kassier Markus Döbereiner (Freihung) dem Vorstand an. In dem Gremium sind noch Gabi Wiesnet aus Hahnbach (Lehrlingswart) und Ruth Herbst aus Hohenkemnath vertreten. Als Revisoren fungieren Michael Kredler aus Gebenbach und Thomas Bittner (ehemalige Bäckerei Meier) aus Amberg. (gf)
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