Bald regelmäßiger Austausch?

Ob Erfolgsfaktor oder Botschafter der Region. Vertreter der Stadt und der Ostbayerischen Technischen Hochschule sind sich bei einem Treffen einig, welche Bedeutung die Einrichtung hat Zusammenarbeit ist gefragt.

Die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) ist nach Ansicht von Oberbürgermeister Michael Cerny ein Erfolgsfaktor für die Stadt. Der OB betonte dies vor einer großen Anzahl von Professoren, die auf seine Einladung zusammen mit Hochschulpräsident Professor Erich Bauer in den Großen Saal des Rathauses gekommen waren. Hinter diesem Zusammentreffen stand die Intention, miteinander in Dialog zu treten und gemeinschaftliche Ziele und Möglichkeiten zu erörtern. Denn eines steht für OB Michael Cerny fest: "Gemeinsam können wir sehr viel für die Stadt erreichen."

Engerer Schulterschluss

Professor Bauer verglich die OTH mit einem Botschafter der Stadt und der Region. Auch er betonte, wie wichtig das Miteinander von Stadt und Hochschule sei. Als gemeinschaftliches Ziel lag ihm besonders die Weiterentwicklung der Oberpfalz als Wissensregion am Herzen.

Dafür ist es seiner Meinung nach wichtig, dass alle Beteiligten ein neues Bewusstsein entwickeln, Zeichen setzen und die Region selbstbewusst nach außen präsentieren. Zusätzlich wünschte sich der Präsident einen engeren Schulterschluss zwischen Amberg und Weiden. Der an beiden Standorten präsenten Hochschule komme in diesem Zusammenhang eine wichtige Klammerfunktion zu. In seinen Ausführungen ging Prof. Bauer außerdem auf die Entwicklung seiner Einrichtung ein, die 1995 mit 127 Studierenden gestartet war.

Aktuell seien jedoch bereits mehr als 3500 Studierende eingeschrieben - jeweils etwa die Hälfte in Amberg und in Weiden. Die Zahl der Professorinnen und Professoren an der OTH sei inzwischen auf 82 angestiegen. Insgesamt 4200 Absolventen wurden zwischenzeitlich verabschiedet. Viele von ihnen seien bis heute in der Region tätig. Von dem gemeinsamen Abend im Rathaus hoffte der Präsident, dass er in einen regelmäßigen Austausch mündet.

Projekte angesprochen

Der Einladung von OB Michael Cerny, den zweiten Teil des Abends zum Kennenlernen und für informelle Gespräche zu nutzen, leisteten sowohl die Hochschuldozenten als auch die Vertreter der Stadt gerne Folge. Sie nahmen die Gelegenheit wahr, in lockerer Runde Kontakte zu knüpfen. Aber auch die Frage nach Kooperationsmöglichkeiten und Projekten wurden bereits angesprochen.
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