Barrierefreiheit am Amberger Bahnhof: Bundesverkehrsministerium macht Hoffnung
Zug nicht endgültig abgefahren

(zm) Unter dem Titel "Wie hätten Sie's denn gern?" berichtete die AZ in der Ausgabe vom Freitag, 16. Oktober, dass Amberg vom bayerischen Innenministerium als oberster Baubehörde im Freistaat zum jüngsten Förderprogramm zur Schaffung von Barrierefreiheit an Bahnhöfen nicht angemeldet wurde. Diese Haltestelle erfülle nicht die erforderlichen Zuschuss-Kriterien.

Sie besagten, dass nur kleinere Bahnhöfe mit unter 1000 Fahrgastein- und -ausstiegen pro Tag infrage kommen könnten. Amberg weist 2600 auf.

Bisher waren lokalpolitische Bestrebungen, eine umfassende Sanierung des Bahnhofes in die Wege zu leiten, daran gescheitert, dass er als zu klein eingestuft wurde. Die AZ hatte deshalb im Bundesverkehrsministerium nachgefragt, ob andere Fördermöglichkeiten bestünden. Die Antwort in Auszügen:

"Die Herstellung der Barrierefreiheit anderer Stationen kann über die LuFV (Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung) als Investitionen im Bestandsnetz finanziert werden. Der Bund stellt mit der LuFV II mit 28 Milliarden Euro bis 2019 eine Rekordsumme aus diesem Topf bereit.

Daneben stellt die Bahn im Zusammenwirken mit den Behindertenverbänden und den Bundesländern ,Programme' für Bahnhöfe auf, die aktuell mit einer Laufzeit bis 2018 im ,2. Programm der Deutschen Bahn AG zur barrierefreien Ausgestaltung der Personenverkehrsstationen' vereinbart sind."
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