Bauarbeiten für neue Zweifachturnhalle der Dreifaltigkeitsschule: Ende in Sicht
Neue Visitenkarte für Schulsport

Das ist die neue Aula samt Gartenentree, die praktisch hinter der Sporthalle liegt, aber als verbindendes Element für Grund- und Mittelschule entstanden ist. Im Inneren sind von hier aus durch große Fenster auch Blicke in die Turnhalle möglich. Bild: Hartl

Nicht nur die Schüler durften Ferien machen, auch die Bauarbeiter konnten zum Jahreswechsel den Hammer ruhen lassen. Denn sie liegen gut im Zeitplan und werden es voraussichtlich schaffen, die neue Zweifachturnhalle der Dreifaltigkeitsschule samt Aula bis zu den nächsten Ferien fertigzubringen. Also, Ostern ist gemeint, nicht Fasching.

Damit läge die Bauzeit für dieses rund 5,2 Millionen Euro teure Projekt bei gut 16 Monaten. Kurz vor Weihnachten 2013 war es losgegangen, in den vergangenen Osterferien wurde bereits Richtfest gefeiert. Das zeigt, dass die Männer am Bau ordentlich ranklotzten, was natürlich auch für die jüngste Zeit gilt, in der vor allem innen fleißig gewerkelt wurde. Hier ist neben den modernen Möglichkeiten der Doppelsporthalle die verbindende Aula der neue Stolz der Schule.

Aula als Geländeauftakt

Auch Stadt-Pressesprecherin Susanne Schwab bezeichnet sie als "Auftakt für die ganze Anlage und Visitenkarte auf dem weitläufigen Gelände". Die Zweifachhalle nutzt die topographischen Verhältnisse. Der eigentliche Sportbereich ist im Untergeschoss angesiedelt, wobei aufgrund der Hanglage hier auch die direkte Anbindung an die Zufahrt des Grundstücks vorhanden ist.

Im Untergeschoss sind neben den nach innen orientierten Geräteräumen, dem Konditionsraum und den Lehrerbereichen auch die barrierefreien Umkleiden und verschiedene Lagerräume untergebracht. Die Technikzentrale ist hier ebenfalls angeschlossen. Im Erdgeschoss betritt man das Gebäude über das Foyer, von dem aus ein direkter Blick in die Halle und die Anbindung an die Grund- und Mittelschule möglich ist.

Über den tribünenartigen Schmutzgang sind auch die Schülerumkleiden mit den Sanitäranlagen erschlossen. Die Halle wird über separate Treppen erreicht, wodurch eine klare Trennung zwischen Straßen- und Turnschuhbereich hergestellt ist. Ebenfalls der Umgebung folgend ist das untere Drittel des Gebäudes in das Gelände eingegraben worden, während die Halle pavillonartig mit großen verglasten Flächen über diesem Sockel steht. Als Abschluss zu den eingeschossigen Bauten der Grundschule nimmt der Umkleidetrakt die Höhenverhältnisse des Bestands auf.

Barrierefrei samt Aufzug

Das Dach ist mit einem leichten, von außen nicht wahrnehmbaren Gefälle ausgestattet. Im Hallenbereich wurde ein großer Teil des Tragwerks in Holzbinderkonstruktion errichtet, bei den massiven Teilen kamen Halbfertigteile zum Einsatz, so dass Susanne Schwab zufolge die Bauzeiten wirtschaftlich minimiert werden konnten. Für eine barrierefreie Erschließung der Schule und der Sporthalle sei außerdem im angrenzenden Bereich der Mittelschule ein Aufzug eingebaut worden. (Angemerkt)
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