Bauausschuss empfiehlt entsprechenden Bebauungsplan
Parkhaus kommt voran

Hier wäre noch ordentlich Platz für mehr Autos: Baureferent Markus Kühne plant auf der Freifläche neben dem Mariendeck ein neues großes Parkhaus mit vier Ebenen. Bild: Hartl
Im Herbst waren es noch "kühne Ideen", die der Baureferent vorgestellt hatte, um die Parkprobleme im Bereich der Marienstraße zu entschärfen. Jetzt nimmt das neue Parkhaus, das Markus Kühne hier vorschwebt, Gestalt an.

Zumindest die rechtliche Grundlage dafür hat der Bauausschuss gestern Nachmittag auf den Weg gebracht - einstimmig und ohne größere Debatte. Er empfiehlt dem Stadtrat für seine Sitzung am Montag, 18. Mai, die Aufstellung des dafür nötigen Bebauungsplanes "Südlich der Marienstraße", die entsprechenden Änderungen des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes sowie die Beteiligung der Öffentlichkeit. Den Wunsch der Räte nach einer Anbindung des neuen Parkhauses an die Regensburger Straße, um die Marienstraße zu entlasten, konnte Kühne berücksichtigen. "Das ist geklärt - das ist möglich und würde funktionieren", und zwar ohne teuere Extras wie eine eigene Abbiegespur und die Aufweitung der Bahnbrücke. Grundsätzlich habe man versucht, in diesem Bebauungsplan einen "möglichst großen Gestaltungsspielraum offenzuhalten", merkte Kühne an. Damit seien auch künftige Erweiterungen ohne Änderungen machbar.

Noch offen ist die Frage, ob die neuen Pläne dafür sorgen werden, dass die Stadt bereits erhaltene Fördergelder zum Bau des Parkdecks Marienstraße zurückzahlen müsste. Dazu wird Kämmerer Franz Mertel in der kommenden Woche Gespräche führen. Dieser soll "schauen, dass die Förderrückzahlung möglichst gering ausfällt", bat Stadtrat Helmut Weigl (CSU). Oberbürgermeister Michael Cerny ist da zuversichtlich: "Da geht's ums Geld: Da wird der Kämmerer all seine Kreativität einsetzen."
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