Baubeginn in Spaten-Löchern

Erst das Foto, dann die Brotzeit: Zum Spatenstich trafen sich (von links) Bauleiter Siegfried Däs (Gebr. Rubenbauer), Ulrike Höcht (städtisches Liegenschaftsamt), Udo Hartmann (Renner + Hartmann Consult), Stadtrat Rudolf Maier, Oberbürgermeister Michael Cerny und Baureferent Markus Kühne. Bild: gf

Der Bedarf an günstigem Bauland scheint in Amberg nach wie vor hoch: Für 21 Parzellen im Baugebiet Boslarnstraße lagen praktisch am ersten Tag der Bekanntgabe schon 100 Anfragen vor. Jetzt erfolgte der Spatenstich.

Bis Ende Oktober sollen alle Grundstücke erschlossen werden, dann können die neuen Eigentümer mit der Errichtung ihrer Häuser beginnen.

Weitere Baugebiete

Zuversichtlich zeigte sich OB Michael Cerny am Mittwoch beim Spatenstich für das neue Baugebiet Boslarnstraße, das nach Fertigstellung der Erschließung zügig entstehen werde und wo sich schon bald die ersten Häuslebauer auf ihren Terrassen ausruhen könnten.

Die Stadt Amberg als Bauherr wird etwa 600 000 Euro in die Erschließung investieren, sagte Cerny. Die Versorgung mit Gas und Wasser sowie die Entsorgung übernehmen die Stadtwerke. Das Glasfaserkabel verlegt die Telekom. Bauland ist in Amberg gefragt wie schon lange nicht mehr, betonte Cerny. Die Stadt werde alles daran setzen, weitere Gebiete zu erschließen. Zum Ablauf meinte Cerny, dass zuerst der Kanal in der Boslarnstraße ausgewechselt werden müsse. Anschließend wird der Stauraumkanal verlegt und die beiden Stichstraßen sind an die Reihe. Durch die Schächte verlaufen Wasser, Strom und Gas sowie Glasfaserkabel.

Zwei Stichstraßen

Um die Bauzeit zu verkürzen, wird in beiden Stichstraßen parallel gearbeitet. Suggestiv und nahezu bedrohlich war die abschließende Frage des Oberbürgermeisters, ob sich außer ihm noch jemand zum Baugebiet äußern wolle, denn nach getaner Arbeit - symbolischer Spatenstich - wolle er zur Brotzeit einladen.
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