Baumann-Villa: Millionenbetrag wäre nötig

In der Vorweihnachtszeit hatte Stadtheimatpflegerin Beate Wolters gemeinsam mit der AZ einen ganz speziellen Adventskalender gestaltet und jeden Tag so manches über die Stadt, deren Geschichte und Gebäude verraten, was kaum jemand wusste. Hinter einem Türchen verbarg sich auch ein markantes Gebäude am Ring: die Baumann-Villa. Wolters sprach davon, dass deren Architektur "trotz ihrer Beschädigungen und ihres recht vernachlässigten Zustands immer noch das Repräsentationsbedürfnis eines erfolgreichen Fabrikbesitzers im 19. Jahrhundert" widerspiegle.

Der Amberger, in dessen Besitz dieses Anwesen seit rund 30 Jahren ist, wehrt sich dagegen, dass die Villa total heruntergekommen sei. Bereits vor 20 Jahren habe er vorgehabt, die Immobilie zu sanieren und sich deshalb mit dem Amt für Denkmalschutz in Verbindung gesetzt. Doch Zuschüsse dafür seien nicht gewährt worden, "dafür war kein Geld da". Der Besitzer schätzt, dass die Kosten für eine komplette Sanierung in die Millionen gehen würden. Außerdem gibt er zu bedenken: "Das Haus ist 100 Jahre alt und kein Neubau."
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