Bauplätze am Mariahilfberg: CSU setzt sich durch
Exklusive Wohnlage

Auf diesem Acker werden bald Bagger graben. Oberhalb des Buchenweges entstehen neue Wohnhäuser. Bild: Hartl
Am Mariahilfberg darf wieder gebaut werden: Der Stadtrat hat am Montag den Weg für eine zusätzliche Häuserzeile oberhalb des Buchenwegs freigemacht. Über das Mini-Baugebiet "Am Eichenhain" war seit vielen Jahren mitunter heftig gestritten worden. Im Bauausschuss hatte es ein Patt von 5 zu 5 Stimmen gegeben.

Bestehendes Baurecht

Im Stadtratsplenum setzte sich die CSU nun denkbar knapp mit 19:18 Stimmen durch. Von der SPD waren drei Stadträte entschuldigt (Ismail Ertug, Uli Hübner und Hannelore Zapf), von der CSU einer (Rupert Natter). "Das ist einer der schönsten Plätze mit Blick auf die Stadt. Hier an diesem schönen Ort sollten wir eine Bebauung unterlassen", erklärte Dieter Amann im Namen der SPD-Fraktion. Helmut Weigl (CSU) hielt dem entgegen, dass für das Areal längst Baurecht bestehe. "Wir sehen das als Abrundung."

Insgesamt sollen 13 neue Wohnhäuser entstehen, 8 davon oberhalb von Buchenweg und Eichenhain. Gegen eine Bebauung hatten sich neben der SPD auch die Grünen und Amberger Bunt ausgesprochen. Bunt-Stadtrat Josef Lorenz führte die hohe Schutzwürdigkeit des Gebietes ins Feld. "Wir sollten eine klare Grenze ziehen. Bis hierher und nicht weiter", sagte er. Dem widersprach Michaela Frauendorfer (CSU). Diese Grenze werde ja auch mit der Bebauung gezogen, erklärte sie. Außerdem verwies sie auf das seit Jahrzehnten bestehende Baurecht. Es nun einfach zu verwerfen sei nicht in Ordnung.
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