Bayerischer Jugendring unterstützt vor Ort mit Aktionsprogramm und Projektkoordinator
Flüchtlinge werden Freunde

(usc) Anregungen für die Betreuung und Integration von begleiteten und unbegleiteten Flüchtlingen, ein Schwerpunkt des Stadtjugendrings für 2016, gab Ibrahim Dourra Maig. Er ist Projektkoordinator für die Jugendarbeit im Aktionsprogramm "Flüchtlinge werden Freunde" des Bayerischen Jugendrings.

Angesichts des Zustroms von Asylbewerbern bietet der BJR nach seiner Auskunft vielfältige Hilfestellungen für die örtlichen Jugendringe an. Dabei sei die Hälfte der Asylbewerber jünger als 25 Jahre und ihre Zahl steige. Das Aktionsprogramm wolle die Jugendarbeit ermutigen, aber auch befähigen, ihre Angebote für junge Flüchtlinge zu öffnen. Es erfüllt damit laut Maiga eine der Grundintentionen des Bayerischen Jugendrings, nämlich die Gesellschaft gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus zu stärken.

Im Kern gehe es darum, Flüchtlinge mit Mitteln der Jugendarbeit zu erreichen und ihnen Perspektiven zu eröffnen. Das Programm richtet sich somit in erster Linie an Fachkräfte in diesem Bereich. Der BJR versteht sich nach Maiga als Sprachrohr für junge Menschen in Bayern und wolle sich deshalb auch für die Interessen und Rechte junger Flüchtlinge einsetzen.

"Wir möchten die gesellschaftliche Teilhabe erreichen und stärken", betont der BJR. Dazu hat er als Erstes sogenannte Projektregionen etabliert. Federführend für die Oberpfalz ist laut Maiga der Stadtjugendring Regensburg. Begleitend stünden entsprechende Plakate und Poster zur Verfügung. Außerdem biete der BJR im Internet eine Expertenliste unter: www.fluechtlinge-werden-freunde.de
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