Bayernliga Nord: FC Amberg verliert 1:4 beim Tabellenvorletzten, der dadurch auf Platz 14 ...
Peinliche Pleite in Neudrossenfeld

Über 90 Minuten hatte der FC Amberg mehr Spielanteile und Chancen - brachte aber nur eine unter. Auf der anderen Seite machte es Gastgeber TSV Neudrossenfeld wesentlich besser: Dreimal schossen die Oberfranken in der ersten Hälfte aufs Tor, dreimal klingelte es im Amberger Kasten. Am Ende stand die Elf von Trainer Timo Rost bei der 1:4-Schlappe mit leeren Händen da und rutschte auf Platz acht der Bayernliga Nord ab.

"Wir hatten rund 80 Prozent Ballbesitz und sind ständig angelaufen", sagte Sportlicher Leiter Bernd Scheibel. Doch ohne Erfolg: Gegen zweikampfstarke und eiskalt auftretende Neudrossenfelder kassierte der FCA die zweite Auswärtsniederlage dieser Saison.

Der sich mit Knieproblemen plagende Andy Graml saß auf der Bank, für ihn startete Julian Ceesay, und für Michael Dietl kam Christian Knorr. Rost wählte also eine etwas defensivere Variante, auch wenn seine Spieler von Anfang an erneut engagiert zu Werke gingen und die erste Chance in dieser Begegnung hatten. Doch Benjamin Werner brachte seinen Kopfball (15.) nicht unter. Im Gegenzug dann das 1:0 der Gastgeber: Einen langen Ball Richtung Amberger Strafraum klärte FC-Kapitän Michael Plänitz zunächst. Das Leder landete beim ehemaligen Bayreuther Perparim Gashi, der aus 20 Metern draufhielt und es unhaltbar für Ambergs Schlussmann Matthias Götz ins Netz schoss. Nur fünf Minuten später: Nach einer Flanke zog der Ex-Bayreuther Daniel Meyer ab, der Ball landete in einer Bogenlampe über Götz hinweg in den Maschen (20.). Trotz dieses frühen Rückstandes präsentierten sich die Amberger keineswegs geschockt. Doch weder Werners zweiter Kopfball, noch die Schüsse von Julian Ceesay (22.) und von Sven Seitz (27.) wollten ihr Ziel finden. Bitter für den FC die frühe verletzungsbedingte Auswechslung von Christian Knorr, der sich das Knie verdreht hatte. Der Schlusspunkt einer für die Amberger unter dem Motto "Pleiten, Pech und Pannen" stehenden ersten Hälfte war das 0:3 (45.) durch Jahrsdörfer per 16-Meter-Flachschuss.

Ein ähnliches Bild dann im zweiten Durchgang: Der FCA spielte, spielte und spielte, schoss aber keine Tore. TSV-Schlussmann Matthias Küfner fischte einen Hammer von Oliver Gorgiev noch aus dem Winkel. Einmal wurden die Bemühungen honoriert, als nach einer Dietl-Flanke Benjamin Werner richtig stand und den Ball zum 1:3 (76.) über die Linie drückte.

Etwas strittig dann kurz danach eine Situation vor dem Neudrossenfelder Gehäuse: Einen Kopfball von Michael Plänitz hielt Küfner fest, wobei der Amberger nach der Partie Stein und Bein schwor, dass das Spielgerät dabei hinter der Linie war. Schiedsrichter Mario Hofmanns Torpfiff blieb aus, der FC warf alles nach vorne und kassierte per Freistoß von Taubenreuther (87.) das vierte Tor.
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