BDKJ veranstaltet einen außergewöhnlichen Kreuzweg
Wie wäre das heute mit dem Leiden Jesu?

Auch wegen der ganz besonderen Atmosphäre war der Jugendkreuzweg ein außergewöhnliches Erlebnis. Bild: bba
(lz/bba) Etwa 50 Teilnehmer, unter ihnen auch der Diözesanvorsitzende Christoph Streit, erlebten einen außergewöhnlichen Jugendkreuzweg, zu dem der BDKJ Amberg mit seinen Mitgliedsverbänden eingeladen hatte. Unter der musikalischen Begleitung von Andreas Scheidler (Pfarrei St. Michael) versuchten die Veranstalter, das Leiden Jesu spürbar zu machen und in die Jetztzeit zu transportieren.

Schatten auf dem Leben

So war bei der ersten Station ein Röntgenbild zu sehen, auf dem man einen Schatten erkennen konnte. Solche Schatten in Form von Krankheit oder Verlusten habe jeder Mensch in seinem Leben zu tragen, auch der Mensch gewordene Jesus, so die Erläuterung dazu. Die zweite Station beschrieb die Gefühle und das Leid der Gottesmutter, und bei der dritten Station wurden verschiedene Szenen zum Thema Zivilcourage vorgespielt. Am Ende dieser Station bekam jeder Teilnehmer ein Stück Zivilcourage zum Verschenken.

Der nächste Halt beschäftigte sich mit der Frage, was uns im Leben niederdrückt. Auf Schuhschachteln waren Begriffe wie Schule (Noten, Lehrer), Arbeit (Belastung), Vereine (zu große Erwartungen), Familie (Ansprüche), Freunde (Zwänge) oder die eigenen Ansprüche geschrieben - und gerade die brachten den aufgebauten Turm zum Einsturz.

Der nächste Stopp beschrieb die Situation von Jesus am Kreuz und hinterfragte im Alltagsleben, inwieweit wir für andere Menschen zum Täter werden würden. Dazu durften die jungen Erwachsenen einen Nagel in ein Holzkreuz schlagen. Gott sei auch in ganz schwierigen Lebenssituationen für uns Menschen da, und Jesus stecke in jedem Menschen, so Station sechs.
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