Beeindruckt von Leitsystemen

Die CSU sah sich bei der Firma Moedel um und war schwer beeindruckt von dem, was in den beiden Werken des Unternehmens im Industriegebiet Nord so alles produziert wird. Bild: hfz

Eine stärkere Vernetzung der CSU mit der Unternehmerschaft: Das hatte CSU-Kreisvorsitzender Stefan Ott nach seiner Wahl angekündigt. Und deshalb besuchten der Kreisvorstand und die Mittelstandsunion zwei Moedel-Werke.

Firmengründer Helmut Moedel führte die Besucher sowohl durch die Räumlichkeiten des stetig expandierenden Unternehmens, als auch durch dessen 41-jährige Geschichte. Dabei sind aus der Firma seit der Gründung 1974 zwei fast eigenständige Unternehmen gewachsen, deren unternehmerische Verantwortung mittlerweile bei der zweiten Generation der Familie liege.

Das Werk II unter der Führung von Martin Moedel und seinem Vater, hat sich auf Leit- und Orientierungssysteme in Gebäuden spezialisiert. Dabei arbeiten sie laut einer Pressemitteilung der CSU eng mit den jeweiligen Firmen, beispielsweise Hotels, zusammen.

Christian Moedel, Geschäftsführer in Werk I, produziert dagegen ganz unterschiedliche Produkte - Prüfplaketten, Beschilderungen für Flucht- und Rettungswege, Warnzeichen, Hinweisschilder und Piktogramme. Besonders beeindruckt zeigte sich die CSU von einer Führung durch einen nachleuchtenden Sicherheitsbereich. "Gesetzlich müssen die Schilder zwei Stunden nach Eintritt der Dunkelheit nachleuchten, in der Praxis sind wir mittlerweile jedoch bereits so weit, dass Sie in diesem Raum noch morgen früh Zeitung lesen könnten", informierte Martin Moedel seine Gäste.

Auch der Gedanke der Nachhaltigkeit sei im Unternehmen längst angekommen. Seit 2009 werde die Firma mit einer Hackschnitzelheizung beheizt, Werk II sei fast vollständig in Holzbauweise und damit aus regenerativen Baustoffen errichtet worden. Bundestagsabgeordnete Barbara Lanzinger sagte, als Mitglied des Wirtschaftsausschusses kenne sie viele verschiedene Betriebe. Für seine hervorragende Unternehmensführung sprach sie Helmut Moedel ein Kompliment aus: "Ihr Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern ist ein wichtiger Baustein für den Industriestandort Amberg."

Kreisvorsitzender Stefan Ott ergänzte, dass es in Amberg großartig geführte Unternehmen gebe. "Leider wird die Bedeutung der Unternehmen direkt vor der eigenen Haustüre oft übersehen" sagte er. Deshalb werden die CSU künftig so oft es gehe, Unternehmen besuchen, um die dabei gewonnenen Einblicke in die politische Arbeit einfließen zu lassen."
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